Freiwillige Feuerwehr Hameln

Ein Schwerverletzter nach Krad-VU

MIt schwerem Motorrad verunfallt / Patient mit Rettungstransporthubschrauber transportiert / Ehemaliger Wachführer als Ersthelfer
Einsatzdatum & Uhrzeit: 10. Juli 2010 / ca. 11.00 Uhr

Einsatzort: Heßlingen, Stadt Hessisch Oldendorf

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Einsatzart: Rettungsdienst


[i]Textquelle: DeWeZet, Hameln

Heßlingen (tis). Seine Unerfahrenheit im Umgang mit einem schweren Motorrad wurde einem 55-jährigen Hamelner gestern Morgen zum Verhängnis. In der Ortsmitte von Heßlingen verursachte er einen schweren Verkehrsunfall. Dabei trug der Kradfahrer schwere Handverletzungen davon, die seinen Transport in eine Spezialklinik mit einem Rettungshubschrauber erforderlich machten.

Der 55-Jährige war am Sonntagmorgen mit einem Freund zu einer Motorradtour aufgebrochen. Die 1400er Suzuki hatte er dabei ausgeliehen und nach Polizeiangaben recht wenig Fahrpraxis auf der schweren Maschine. Um kurz nach 11 Uhr befuhren die beiden die Sonnentalstraße Richtung Ortsmitte. An der Kreuzung zur Fuhlener Straße (L 433) stoppten die beiden Kräder. Beim Anfahren muss dem 55-Jährigen dann ein Fahrfehler unterlaufen sein. Nach Angaben eines Polizeisprechers vor Ort beschleunigte der Hamelner unkontrolliert. Die Suzuki schoss quer über die L 433, prallte leicht rechts versetzt gegen eine Straßenlaterne sowie eine Grundstücksmauer und durchschlug einen Holzzaun. Im Vorgarten eines Wohnhauses kamen der Fahrer und die Maschine zum Liegen.

Auf die Unfallstelle kam der ehemalige Wachabteilungsführer der Feuerwehr Hameln, Karlheinz Johne, zufällig mit seinem Fahrrad zu. Der Berufsfeuerwehrmann konnte so kompetent Erste Hilfe leisten. Wenig später trafen der Notarzt Hameln und seine alten Kollegen der Feuerwehr Hameln mit dem Rettungswagen an der Unfallstelle ein und übernahmen die weitere medizinische Versorgung.

Sie forderten einen Rettungshubschrauber an, da das Unfallopfer schwerste Handverletzungen erlitten hatte und in eine Spezialklinik transportiert werden musste.  So landete rund 30 Minuten nach der ersten Unfallmeldung um 11.05 Uhr Luftretter „Christoph 13“ aus Bielefeld auf einer Wiese in der Nähe des Unfallortes. Der Rettungshubschrauber transportierte den 55-Jährigen nach längerer Erstversorgung in eine Spezialklinik nach Bielefeld. Lebensgefahr konnte für den Verunglückten aber zunächst ausgeschlossen werden.


Eingesetzte Fahrzeuge:
  • RTW II
  • NEF Hameln
  • RTH "Christoph 4"
  • Polizei


 
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Samstag, 10.07.2010


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