Einsatzberichte

22.09.2017 08:40

Düsseldorf Heerdt

Nordrhein-Westfalen

Unfall zwischen einer Straßenbahn und PKW fordert zwei Verletzte und geschockte Rheinbahnfahrerin

Gegen zwanzig vor neun Uhr heute Morgen kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer Kollision zwischen einer Straßenbahn der Rheinbahn und einem PKW der Marke BMW. Dabei wurden zwei Personen im Fahrzeug eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Sie kamen leicht verletzt ins Heerdter Krankenhaus. Die geschockte Rheinbahnfahrerin wurde zur weitern Behandlung ins Marienhospital gebracht.

Von der Polizeileitstelle kam gegen 08.40 Uhr die Meldung zur Feuerwehr, dass zwei Personen in einem Pkw nach einer Kollision mit einem Rheinbahnzug eingeklemmt wären. Daraufhin wurde die zuständige Feuerwache Quirinstraße entsandt. Zur Unterstützung setzte die Feuerwehrleistelle noch Einsatzfahrzeuge mit schwerem Rettungsgerät von der Feuerwache Posenerstraße und drei Rettungswagen sowie ein Notarzt in Marsch. Vor Ort stellte sich den Einsatzkräften folgendes Bild dar: nach einer Kollision waren zwei Personen in einem 5-er BMW älterer Bauart eingeschlossen und leicht verletzt, aber nicht eingeklemmt. Durch die Wucht des Aufpralls hatte sich das Fahrzeug vor allem im Bereich der Fahrertüre so verformt, dass die Türen nicht mehr ohne schweres Gerät geöffnet werden konnten! Die Trupps der Feuerwache Quirinstrasse stellten mit einem Spreizer eine Rettungsöffnung her, indem Sie die Beifahrertüre mit Gewalt entfernten und so beide Leichtverletzten das Fahrzeug selbstständig verlassen konnten, nachdem der Notarzt eine erste Sichtung der Verletzungen vorgenommen hatte. Im Rettungswagen wurden der 37-jährige Fahrer und die etwa 50 Jahre alte Beifahrerin behandelt und zur weiteren Abklärung ins Heerdter Krankenhaus transportiert. Um die Personen in der Bahn und die Rheinbahnfahrerin kümmerte sich ein weiteres Rettungsteam. Die geschockte Rheinbahnfahrerin wurde betreut und zur Behandlung ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Marienhospital gefahren. Glücklicherweise gab es im Rheinbahnzug ansonsten keine weiteren Verletzten.

Der Rest war Routine. Batterie abklemmen, auslaufende Betriebsmittel aufnehmen und die Einsatzstelle wieder frei machen waren die weiteren Maßnahmen, um den frühmorgendlichen Stau auf Straße und Schiene schnell wieder aufzulösen. Weitere Ermittlungen zum Unfall übernimmt die Polizei. Der Schaden an Bahn und PKW wird wohl insgesamt im unteren vierstelligen Bereich liegen.

Feuerwehr Düsseldorf


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