Einsatzberichte

25.09.2017 14:00

Ellwangen Ostalbkreis

Baden-Württemberg

Lkw-Brand: Feuerwehrmann vermutlich durch Knalltrauma verletzt

Keine zwei Stunden nachdem die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau nach einem Unfall wieder freigegeben worden war, war sie wieder zu. Die Ursache dieses Mal: ein brennender Lkw.

Der Sattelzug war in Richtung Würzburg unterwegs und musste im Stop-and-Go-Verkehr immer wieder anhalten. Als er nach einem solchen Stopp sein Fahrzeug wieder anließ, begann es im Motorraum zu brennen. Gegen 14 Uhr wurden die Rettungsdienste alarmiert. Beim Eintreffen der Ellwanger Feuerwehr stand die Zugmaschine im Vollbrand.

Als bei den Löscharbeiten ein Reifen platzte, erlitt ein Feuerwehrmann vermutlich ein Knalltrauma. Er wurde anschließend vorsorglich für eine medizinische Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Bis zur vollständigen Löschung war auch der Auflieger, der ohne Ladung unterwegs war, vom Feuer stark beschädigt. Derzeit wird von mehreren zehntausend Euro Sachschaden ausgegangen, die Ursache für den Brand wird sehr wahrscheinlich in der Fahrzeugtechnik gesehen. Bis die Strecke wieder freigegeben werden kann, müssen nach der Fahrzeugbergung die Fahrbahndecke auf mögliche Schäden untersucht und durch das zuständige Fachamt des Landkreises der angrenzende Bereich bezüglich möglicher Verunreinigungen durch Betriebsflüssigkeiten aus dem Lkw unterzogen werden.

Mit Stand 15 Uhr wird nach vorsichtigen Schätzungen davon ausgegangen, dass die Sperrung möglicherweise bis etwa 17 Uhr andauern könnte. Der Verkehr wurde zunächst durch die Polizei und später durch die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Ellwangen auf die ausgeschilderte Umleitungsstrecke ausgeleitet.


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