Einsatzberichte

09.10.2017 01:15

Köln Humboldt-Gremberg

Nordrhein-Westfalen

Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus mit Menschenrettung über Drehleiter

Der Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Köln Humboldt-Gremberg erforderte in der vergangenen Nacht gegen 1:15 Uhr den Einsatz der Feuerwehr Köln.

Aufgrund der starken Rauchausbreitung im Gebäude mussten fünf Personen über die Drehleiter gerettet und vier Personen verletzt ins Krankenhaus befördert werden. Am frühen Montagmorgen des 9. Oktober 2017 wurden die Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand in Köln Humboldt-Gremberg alarmiert. Beim Eintreffen war eine massive Rauchentwicklung aus mehreren Etagen des Gebäudes zu sehen und im 2. Obergeschoss machten sich durch den Rauch eingeschlossene Personen bemerkbar.

Aufgrund des Schadenbildes wurde sofort die Drehleiter in Stellung gebracht und insgesamt fünf Personen aus verschiedenen Wohnungen im 2. Obergoss gerettet. In der Einsatzerstphase drang ein Trupp zur Brandbekämpfung in den Keller vor, ein weiterer Trupp kontrollierte über das Treppenhaus alle Wohnungen nach möglichen weiteren Personen. Die durch den Kellerbrand entstandene Hitze und Flammen zogen aus einem Lichtschacht in den Innenhof, wodurch dort abgestellte Mülltonnen ebenfalls Feuer fingen und den Einsatz eines weiteren Trupps zur Brandbekämpfung im Innenhof notwendig machte. Die starke Verrauchung, die Größe des Gebäudes mit zwölf Wohneinheiten und die große Anzahl der zu betreuenden Personen erforderte eine Alarmstufenerhöhung auf einen Einsatz mit drei Löschzügen sowie einen Rettungsdiensteinsatz mit sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und einem Großraumrettungswagen zur Betreuung. Bei der Kontrolle der Wohnungen wurden keine Personen mehr aufgefunden.

Der Rettungsdienst betreute insgesamt 16 Bewohner, von denen vier Personen in Krankenhäuser transportiert wurden. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht. Das Mehrfamilienhaus war aufgrund dem Ausfall der Stromversorgung sowie Gasversorgung und der Kontamination durch die Rauchgase nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner vor Ort hatten die Möglichkeit begleitet durch die Feuerwehr die notwendigsten Dinge aus ihren Wohnungen zu holen. Für betroffene Personen die nicht bei Freunden oder Verwandten unter kommen konnten wurde eine Notunterkunft bereitgestellt.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 59 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen von den Feuer- und Rettungswachen Deutz, Innenstadt, Mülheim, Chorweiler und Ostheim sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.

Feuerwehr Köln


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