02.01.2018 05:30

Stade Elbeklinikum Stade

Niedersachsen

Rauchender Patient löst Brandmeldeanlage Klinikum aus - Station muss evakuiert werden

Am heutigen frühen Morgen gegen 05:30 h löste im Stader Elbeklinikum eine Brandmeldeanlage aus. 

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte ein 61-jähriger Patient offenbar in seinem Zimmer verbotener Weise geraucht und anschließend die Zigaretten nicht vollständig ausgedrückt. 

So geriet der Bestelltisch in Brand und beide angrenzenden Betten wurden in Mitleidenschaft gezogen. Das führte zum Auslösen der Brandmeldeanlage auf der Station. 

Durch das so alarmierte umsichtige Personal und die ständige Betriebswache des Elbeklinikums wurde der Patient sofort aus dem Zimmer geholt und das Feuer gelöscht. 

Vorsorglich wurde die betroffene Station durch das Krankenhausmitarbeiter evakuiert. 

Beide Züge der Feuerwehr Stade wurden alarmiert und rückten mit ca. 50 Einsatzkräften am Einsatzort an. Die Feuerwehrleute sorgten für eine gründliche Durchlüftung der Station und der einzelnen Zimmer. Der 61-Jährige zog sich bei dem Vorfall leichte Verletzungen zu, gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. 

Das betroffene Patientenzimmer wurde bei dem Brand erheblich beschädigt, die Station ist bis zur Reinigung vorübergehend außer Betrieb, die Patienten wurden in andere Krankenhausabteilungen verlegt. 

Die Kosten des Sachschadens, die überwiegend für erforderliche hygienische Reinigungsarbeiten entstehen, werden sich nach ersten Schätzungen auf ca. 50.000 belaufen. 

Tastortermittler der Polizeiinspektion Stade haben vor Ort die ersten Ermittlungen aufgenommen, im Laufe des Vormittages konnten dann aber auch schon die Brandexperten der Stader Polizei ihre Recherchen vor Ort beginnen.


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