30.01.2018 04:44

München

Bayern

„Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ 

Zu einem eher außergewöhnlichem Einsatz wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache am frühen Dienstagmorgen alarmiert. Kurz vor fünf Uhr hörten Anwohner der Goethestraße Hilfeschreie und meldeten dies der Einsatzzentrale der Polizei.

Schnell fanden Einsatzkräfte die Ursache des nächtlichen Hilfegesuchs. Ein 22-jähriger Amerikaner wollte von der Goethestraße in einen Innenhof gelangen. Dazu versuchte der stark alkoholisierte Mann durch ein bereits geöffnetes Eisentor aus Gitterstäben hindurchkriechen. Anfänglich gelang ihm das auch sehr gut, dann jedoch blieb er an der Hüfte stecken. Es ging nichts mehr, weder vor noch zurück. Somit wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr zur Unterstützung angefordert.

Aufgrund der spärlichen Bekleidung des Mannes war er schon sehr stark unterkühlt. Deshalb entschieden sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr für eine gewaltsame Öffnung der Gitterstäbe. Der Rettungsspreizer wurde eingesetzt. Im Nu waren die Gitterstäbe aufgebogen. Gleichzeitig wurde der stark unterkühlte Patient von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik eingeliefert.

Feuerwehr München


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