08.02.2018 10:50

Dülmen Coesfeld

Nordrhein-Westfalen

Massenkarambolage mit 3 LKWs auf der Autobahn

Zu einem schweren Verkehrsunfall am Ende eines Staus auf der A43 zwischen Dülmen und Nottuln kam es am heutigen Tage gegen 10:50. Bedingt durch einen PKW-Brand im Berufsverkehr kurz vor Senden kam es zu einem Stau. Ein mit Sand beladener LKW bemerkte das Stauende zu spät und fuhr auf einen bereits stehenden Autotransporter auf. Der Autotransporter wurde hierdurch auf einen weiteren vor Ihm stehenden LKW geschoben. Der Unfallverursacher wurde durch den Unfall massiv in seinem Führerhaus eingeklemmt.

Die zur Unfallstelle alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Dülmen aus den Löschzügen Dülmen-Mitte, Buldern sowie der hauptamtlichen Wache mussten sich zunächst im Schritttempo durch eine fehlende Rettungsgasse quälen. Dies hat zu Verzögerungen beim Eintreffen und dem Beginn der Rettung geführt.

Der eingeklemmten LKW-Fahrer wurde mit Hilfe einer Seilwinde und weiterem Rettungsgerät aus dem Führerhaus befreit. Die Rettung gestaltete sich durch die starke Verformung des Führerhauses sehr schwierig. Der schwer verletzte Fahrer wurde im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Münster geflogen. Der Fahrer des Autotransporters sowie ein weiterer LKW-Fahrer wurden mit Rettungswagen in die Umliegenden Krankenhäuser gebracht. 

 Die Autobahn A43 wird zwischen Dülmen und Nottuln in der Fahrtrichtung Münster musste noch bis in den Abend hinein gesperrt bleiben. 

Freiwillige Feuerwehr Dülmen


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