05.03.2018 01:20

Düsseldorf Derendorf

Nordrhein-Westfalen

Stehcafé ausgebrannt - Feuerwehr rettet vier Menschen aus dem verrauchten Gebäude

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am frühen Montagmorgen zu einem ausgedehnten Brandereignis in einem Stehcafé mir darüber liegendem Wohnhaus. Sechs Bewohner hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, vier weitere retteten die Wehrleute aus den verrauchten Wohnungen. Das Feuer konnte mit vier Löschrohren schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatzleiter schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Am frühen Montagmorgen meldeten Passanten der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf einen brennenden Kiosk in Derendorf. Als die ersten Einheiten der Feuerwache Münsterstraße wenige Minuten später an der gemeldeten Adresse eintrafen, waren die Fensterscheiben im Erdgeschoss bereits geborsten und hatten sich über die sechs Fahrspuren der Münsterstraße verteilt. Das Ladenlokal brannte lichterloh, sodass aufgrund der Hitze ein vor dem Gebäude geparktes Fahrzeug und einige Fensterscheiben im ersten Obergeschoss stark beschädigt wurden. 

Der Einsatzleiter entsendete sofort zwei Rettungstrupps in den verrauchten Treppenraum sowie den Keller des Gebäudes, um nach weiteren Menschen zu suchen. Zeitgleich forderte er weitere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zur Unterstützung nach. Mit zwei von außen eingesetzten Löschrohren konnten die Flammen in das Gebäude zurückgedrängt werden - ein vor dem Gebäude abgestelltes Fahrzeug sowie einige Fensterscheiben im ersten Obergeschoss hatten bereits erheblichen Schaden genommen. 

Insgesamt vier Bewohner des Hauses retteten die Einsatzkräfte aus den schon teilweise verrauchten Wohnungen ins Freie, sechs weiteren konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit bringen. Der Notarzt untersuchte einen Bewohner auf eine Rauchgasvergiftung - dies war negativ. Der Rettungsdienst betreute bis zum Abschluss der Löscharbeiten in einem Gebäude der Fachhochschule Düsseldorf insgesamt 17 Menschen und zwei Hunde aus dem vom Feuer betroffenen Gebäude sowie den beiden Nachbargebäuden. 

Insgesamt fünf Einsatztrupps mit Atemschutz sowie vier Löschrohre waren notwendig um alle Wohnungen, die teilweise gewaltsam geöffnet werden mussten, zu kontrollieren und die Flammen im Erdgeschoss zu ersticken. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern konnte der giftige Brandrauch anschließend aus dem Gebäude gepustet werden. Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf trennten das Ladenlokal im Erdgeschoss vom Stromnetz, die ebenfalls alarmierten Mitarbeiter der Awista befreiten die Straßen von den Glasscherben. 

Im Anschluss an die Rettungs- und Löscharbeiten der Feuerwehr konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Die letzten Einsatzkräfte kehrten nach über zwei Stunden zu den Wachen zurück. 

Insgesamt war die Feuerwehr Düsseldorf mit 40 Rettungskräften und 14 Einsatzfahrzeugen der Wachen Münsterstraße, Flughafenstraße, Posener Straße. Frankfurter Straße sowie dem Führungsdienst der Hüttenstraße vor Ort gewesen. 

Aufgrund der bislang unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatzleiter schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro.

Feuerwehr Düsseldorf


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