07.03.2018 17:43

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Dachstuhl eines Wohnblock stand in Flammen - Feuerwehr gibt 3. Alarm

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde über Notruf 112 ein Feuer im Dachbereich eines Wohngebäudes gemeldet. Auf Grund der Meldungen und der aus der Rettungsleitstelle zu sehenden Rauchsäule, wurde umgehend die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst. Der zuerst eintreffende Zugführer erhöhte bei Eintreffen an der Einsatzstelle die Alarmstufe auf FEU3Y, da sich auch noch Bewohner im Gebäude befanden.

Insgesamt wurden etwa 40 Personen und einige Tiere evakuiert. Verletzt wurde niemand. Es brannte der Dachstuhl eines 5 Geschossigen Wohngebäudes in geschlossener Eckbauweise über den Hausnummern 9, 11 ,13 und 15 in ganzer Ausdehnung. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit 4 C-Rohren im Innenangriff unter Atemschutz und 2 Wenderohren über Drehleitern/Teleskopmastfahrzeugen. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung wurde das TMF 53 der Werkfeuerwehr Airbus alarmiert.

Eine Bewohnerin wurde mit Kreislaufbeschwerden durch einen Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus befördert. Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann durch herabfallende Dachziegel am Kopf verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus befördert. Der Mitarbeiter konnte noch am Abend das Krankenhaus verlassen. In einem bereitgestellten HVV-Bus wurden zwischenzeitlich 32 Bewohner von der Feuerwehr betreut.

Ein Teil des Gebäudes musste aufgrund des Brandschadens für nicht bewohnbar erklärt werden. Für die betroffenen Bewohner wurden durch den Eigentümer und das Bezirksamt eine Unterkunft in einem Hotel in der Nähe bereitgestellt.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Rundfunkdurchsagen und KAT-WARN für das betroffene Gebiet gewarnt und aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnungen wurden um 20:50 Uhr seitens der Rettungsleitstelle zurückgenommen. Der Brand war, bis auf vereinzelte Glutnester, gegen 22.00 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis 22:50 Uhr an. Brandnachschauen wurden um 00:30 Uhr und um 03:30 Uhr durch ein Löschfahrzeug durchgeführt.

Die Brandursache bedarf der Ermittlung durch die Polizei Eingesetzt waren insgesamt 89 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr.

Video: Rüdiger Gaertner / Bericht Feuerwehr Hamburg


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