02.04.2018 13:46

Hamburg Neustadt

Hamburg

Verkehrsunfall - Feuerwehr Hamburg rettet vier Schwerverletzte aus Fahrzeugwrack

Zur späten Mittagszeit ist es am Ostermontag aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Sightseeing-Doppeldeckerbus am Baumwall gekommen.

Hierbei ist der PKW offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf den Bus aufgefahren, die vier Insassen wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und Fahrer und Beifahrer wurden in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt.

Diverse Notrufe gingen über die 112 in der Rettungsleitstelle ein, die sofort das Alarmstichwort "Massenanfall von Verletzten, 10 Verletzte" auslöste. Ein Großaufgebot an Rettungskräften der Feuerwehr Hamburg, des Bundeswehr-Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes wurde zu der Unfallstelle entsandt.

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte leiteten sofort die erste Versorgung der im PKW verletzten vier Männer ein und erkundeten die Einsatzstelle.

In dem Doppeldecker-Bus wurden 7 leicht verletzte und betroffene Personen angetroffen, die im Großraum-Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg gesichtet und versorgt wurden.

Die vier schwer Verletzten in dem PKW wurden mithilfe von hydraulischem Schneid- und Spreizgerät aus dem Fahrzeugwrack patientengerecht befreit und anschlie0end von Notfallsanitätern und Notärzten versorgt. Alle vier Fahrzeuginsassen wurden mit dem Verdacht auf Polytraumata, bzw. multiple Frakturen notarztbegleitet in Krankenhäuser der Maximalversorgung befördert. Der Rettungshubschrauber landete für die Notarztzubringung direkt auf der Flutschutzmauer vor der Unfallstelle. Ein schwangere Frau aus dem Bus wurde unverletzte, aber vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert.

Ersthelfer versorgten und betreuten die insgesamt 11 Verletzten im PKW und im Bus vorbildlich und unterstützten so die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr Hamburg wirksam. Unter den Ersthelfern war ein Kollege der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, der über Ostern zu Besuch in Hamburg war. Für die Dauer der Rettung war der Baumwall voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 2 Führungsdienste (A- und B-Dienst), 1 Umweltdienst, 1 Gerätewagen Rüst 2, 1 Feuerwehrkran, 1 Wechselladerfahrzeuge mit Abrollbehälter Kran, 6 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 1 Notarztwagen, 1 Rettungshubschrauber, 1 Großraumrettungswagen, 1 Gerätewagen MANV, 1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, 1 Leitender Notarzt, 1 Pressesprecher, insgesamt 62 Einsatzkräfte

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