19.05.2018 01:59

Dornstadt Ulm

Baden-Württemberg

Unfall auf der A 8 verläuft relativ glimpflich - dann rammt ein LKW den verunfallten PKW

Am Samstagmorgen befuhr ein 39-Jähriger mit seinem Pkw Mazda die A 8 von Stuttgart her kommend auf der rechten Fahrspur in Richtung München. Kurz vor zwei Uhr wollte auf Höhe der Gemeinde Dornstadt der 50-Jährige Fahrer eines Mercedes Sprinter diesen Mazda überholen. Aus zunächst ungeklärten Gründen zog der Lenker des Mazdas nach links und stieß mit dem überholenden Mercedes zusammen. Der Mazda wurde hierbei so schwer beschädigt, dass er quer auf dem mittleren Fahrstreifen liegen blieb. Der Mercedesfahrer konnte mit seinem beschädigten Fahrzeug noch auf den Pannenstreifen fahren. Der Lenker des Mazdas verließ seinen beschädigten Pkw und begab sich zum Fahrbahnrand. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer sicherten sofort mit ihren Pkw, Warnblinklicht und Warndreiecken die Unfallstelle ab.

Etwa 10 Minuten nach dem ersten Unfall durchfuhr der Lenker eines Mercedes-Lkw samt Anhänger nahezu ungebremst die Unfallstelle und rammte in voller Fahrt den querstehenden Mazda. Der Mazda wurde dadurch weggeschleudert, zerborstenes Glas und viele Fahrzeugteile verteilten sich auf allen drei Richtungsfahrbahnen. Bedingt durch dieses große Trümmerfeld musste die A 8 in Richtung München voll gesperrt werden. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten zogen sich bis gegen fünf Uhr hin. Es bildete sich ein Rückstau von rund vier Kilometern. Die entstandenen Schäden dürften sich nach ersten Schätzungen auf rund 5.000 Euro am Mazda, auf ca. 4.000 Euro am Mercedes Sprinter und auf weitere 35.000 Euro am Lkw belaufen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehren aus Dornstadt und Merklingen waren mit einem Großaufgebot an Helfern und Fahrzeugen im Einsatz.

Während der Unfallaufnahme wurde durch die Polizei festgestellt, dass der Mazdafahrer unter Alkoholeinfluss stand. Bei einem ersten Test blies er rund 1,8 Promille in ein Testgerät. Ihm wurde im Rahmen des Ermittlungsverfahrens eine Blutprobe entnommen. Er sieht nun einem Strafverfahren und längerfristigen Entzug seines Führerscheins entgegen.


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