09.07.2018 11:45

Schwelm Ennepe-Ruhr-Kreis

Nordrhein-Westfalen

LKW-Unfall auf der Autobahn

Am Montagvormittag (09.07.2018) um 11:45 Uhr wurde die Feuerwehr Schwelm zu einem Verkehrsunfall mit 2 LKW auf die Autobahn A1 alarmiert. Bei den verunfallten Fahrzeugen handelt es sich um 2 Sattelschlepper, einer davon ein mit Kohlestaub beladener Silozug auf den der andere LKW aufgefahren ist, der beim Unfall beschädigt wurde und aus dem Produkt austrat. Ein Entstehungsbrand an dem auffahrenden LKW wurde vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe von Pulverlöschern gelöscht. Die beiden LKW-Fahrer wurden leicht verletzt, einer wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und stellt den Brandschutz sicher. 

Derzeit wird ausgetretener Kohlenstaub mit Hilfe eines Spezialfahrzeuges aufgenommen und die Bergung der verunglückten LKW vorbereitet. Die im Stau stehenden Menschen werden von Hilfskräften mit Kaltgetränken versorgt und betreut, hierzu wurde ein eigener Einsatzabschnitt eingerichtet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch nicht absehbar, die Autobahn A1 ist in beiden Fahrtrichtungen zwischen dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord und Gevelsberg gesperrt. Medienvertreter werden von Pressesprechern der Polizei und der Feuerwehr informiert. 

Ausgetretener Kohlestaub wurde mit Spezialgerät aufgenommen und im Anschluss das Leck mit Spezialschaum provisorisch verschlossen. Das Fahrzeug soll nun selbständig langsam bis in die Anschlussstelle Gevelsberg vorfahren, um dort mit Hilfe eines speziellen Saugwagens umgeladen zu werden. Der Transport des Fahrzeuges wird von der Feuerwehr begleitet. Vor Ort wurde der Brandschutz bei den Aufnahmen des ausgetretenen Produkts von mehreren Trupps unter Atemschutz sichergestellt. 

Für die Betreuung der im Stau befindlichen Personen wurde ein eigener Einsatzabschnitt eröffnet. Die Menschen im Stau wurden von Kräften verschiedener Hilfsorganisationen betreut und mit Kaltgetränken versorgt. 

Polizei, Straßen NRW, der Leitende Notarzt und die Feuerwehr bildeten eine gemeinsame Einsatzleitung und stimmten alle Maßnahmen eng ab. Das Medieninteresse am Einsatz war sehr groß. Zur Betreuung der Medien war ein Pressesprecher vor Ort eingesetzt, der alle Anfragen koordinierte. Auch die Polizei war mit einem Pressesprecher vor Ort. 

Insgesamt sind Feuerwehr und Hilfsorganisationen mit 48 Einsatzkräften vor Ort. Es ist davon auszugehen, dass der Feuerwehreinsatz auf der Autobahn kurzfristig abgeschlossen werden kann.

Feuerwehr Schwelm


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