10.02.2019 19:30

Freiburg

Baden-Württemberg

Wohnungsbrand in der Innenstadt - Eine Person schwerverletzt

Aus bislang unbekannter Ursache brach in einer Dachgeschosswohnung in der Freiburger Schusterstraße am Sonntagabend, gg. 19.30 Uhr, ein Feuer aus.

Aufgrund des beherzten Einschreitens von zuerst vor Ort erschienen Polizeibeamten des Polizeireviers Freiburg-Nord konnte eine bewusstlose Bewohnerin gerade noch rechtzeitig aus dem brennenden Haus gerettet werden. Die Dame erlitt schwere Verletzungen und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Zwei weitere Bewohner wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ebenfalls in einer Klinik untersucht. Ebenso die eingreifenden Polizeibeamten, welche unverletzt blieben.

Zu sich in der eng bebauten Innenstadt nicht einfach gestalteten Löscharbeiten, setzte die Feuerwehr Freiburg neben der Berufsfeuerwehr auch die Löschzüge Oberstadt, Wiehre und Rieselfeld ein. Die Drehleiter der Berufsfeuerwehr musste ebenfalls in den Einsatz gebracht werden. Der Brand selbst war gg. 20.15 Uhr gelöscht. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute, sowie 13 Angehörige des Rettungsdienstes eingesetzt, darunter zwei Notärzte.

Die Speicherräumlichkeiten des Hauses wurden durch den Brand komplett zerstört. Zwei Dachgeschosswohnungen sind derzeit nicht bewohnbar.

Der Sachschaden dürfte nach ersten, vorsichtigen, Schätzungen im mittleren sechststelligen Eurobereich liegen.

Hinweise auf Brandstiftung liegen keine vor. Auch zur Feststellung der Brandursache hat das Polizeirevier Freiburg-Nord die Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

Dachstuhlbrand in Freiburger Altstadt fordert eine Schwerverletzte

Badische Zeitung


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