28.11.2019 09:59

Bremen Grohn

Bremen

Feuer in einer Wohnung im 13. OG eines Hochhauses

Um kurz vor 10:00 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 13. OG eines Hochhauses in Bremen-Nord gemeldet.

Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hörten die Telefone in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle nicht mehr auf zu klingeln. Der einsatzführende Disponent alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 5 und 6, mehrere Einsatzleitdienste und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Blumenthal, Bremen-Schönebeck, Bremen-Lehesterdeich, Bremen-Oberneuland und Bremen-Huchting. Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten die Meldungen der Anrufer. Aufgrund der ersten Rückmeldung wurde parallel zum Brandeinsatz ein MANV ausgelöst.

# MANV = ein "Massenanfall von Verletzten" veranlasst die Aufstockung der Rettungsdienstkräfte um eine vorbestimmte Anzahl von Fahrzeugen und Personal.

Weiterhin werden Krankenhäuser über eine Software informiert, dass mit einer größeren Anzahl von Verletzten zu rechnen ist, was wiederum interne Abläufe in den Krankenhäusern auslöst. 

Ein Verbindungsbeamter der Feuerwehr Bremen wurde in die Leitstelle der Polizei entsandt um dort beratend zur Verfügung zu stehen und Entscheidungswege zu verkürzen.

Zur besseren Einsatzorganisation hat der Einsatzleiter die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt.

Fakten:

  • Eingesetzt 2 Trupps unter Atemschutz mit C-Rohr und ein Wenderohr über Drehleiter
  • 4 Personen mit Brandfluchthauben aus dem Gebäude gerettet
  • Alle Wohnungen vom 12. Bis 15. OG geöffnet und kontrolliert
  • Sichtung von 32 Patienten durch den Rettungsdienst
  • Transport von 7 Patienten in Bremer Kliniken
  • Geschätzte Schadenshöhe 60.000 EUR

Die Einsatzstelle wurde um 12:30 Uhr an die Polizei übergeben, die die Brandursachenermittlung übernimmt.

 

Derzeit wird eine Revision der Einsatzstelle durchgeführt.

Feuerwehr Bremen

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