27.03.2020 09:40

Bergisch Gladbach Bensberg Rheinisch-Bergischer Kreis

Nordrhein-Westfalen

E-Klasse fährt am Stauende unter stehenden Sattelzug - Fahrer schwerverletzt

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Morgen um 9:47 Uhr per Notruf 112 über einen schweren Verkehrsunfall auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Köln informiert. Der Anrufer gab an, dass ein PKW auf einen LKW aufgefahren sei und dass der PKW unter dem Auflieger eingeklemmt sein.

Die Leitstelle entsandte umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2, den ehrenamtlichen Löschzug Refrath, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte auf der BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Bergisch Gladbach-Frankenforst und Bergisch Gladbach-Refrath konnte die Meldung des Anrufers bestätigt werden. Der PKW war vorne mit der Fahrerseite fast bis zur B-Säule unter einem Sattelauflieger eingeklemmt. Die Feuerwehr konnte schnell eine erste Öffnung schaffen, damit der Fahrer des PKW von Rettungsdienst und Notärztin erstversorgt werden konnte. Ein Rettungshubschrauber wurde an die Einsatzstelle nachgefordert.

Der Sattelzug konnte in Abstimmung mit den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Notärztin nach vorne weggefahren werden. Hierbei mussten hydraulische Rettungsgeräte der Feuerwehr eingesetzt werden. Die Rettung des Fahrers wurde im Anschluss ebenfalls mittels hydraulischer Rettungsgeräte durchgeführt.

Gegen 10:30 Uhr wurde der lebensgefährlich verletzte Fahrer aus seinem PKW befreit und mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln verbracht. Ein Transport mit dem eingetroffenen Rettungshubschraubers Christoph 3 aus Köln war nicht erforderlich.

Der Einsatz war für die Feuerwehr Bergisch Gladbach gegen 11:00 Uhr beendet. Die BAB 4 wurde während des Einsatzes in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 11 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber.

Feuerwehr Bergisch Gladbach


Schwere Verletzungen hat am Freitagmorgen (27. März) der Fahrer (49) eines Mercedes infolge eines Auffahrunfalls auf der Bundesautobahn 4 bei Bensberg davongetragen. Mit hoher Geschwindigkeit prallte die E-Klasse gegen 9.40 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Köln gegen einen staubedingt auf der rechten Spur stehengebliebenen Sattelzug.

Zeugenangaben zufolge hatte der 49-Jährige vor dem Crash unmittelbar hinter der Anschlussstelle Bergisch Gladbach - Frankenforst den noch freien linken Fahrstreifen befahren. Aus noch unklarer Ursache zog der Oberberger dann nach rechts, wo sich zu diesem Zeitpunkt ein Rückstau gebildet hatte. Der - unverletzt gebliebene - Fahrer (39) einer dort stehenden DAF-Zugmaschine gab anschließend an, er sei gerade erst zum Stehen gekommen - da habe er den Aufschlag gespürt. Aufwändig und zeitintensiv musste die Feuerwehr den Schwerverletzten aus seinem unter dem Sattelauflieger eingeklemmten Fahrzeugwrack befreien. Eingesetzte Kräfte der Polizei Bergisch Gladbach leiteten den Verkehr auf der gesperrten Richtungsfahrbahn an der Anschlussstelle Bensberg ab und sperrten weitere Zufahrten. Ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn. Letztlich wurde das Unfallopfer im Rettungswagen in eine Klinik gefahren und notoperiert. Seinen völlig zerstörten Daimler ließen die Beamten abschleppen. Zur Unfallaufnahme zog die Polizei Köln das Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzu. Gegen 12.50 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden.

Polizeipräsidium Köln


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