Rechnerische Mindestwassermenge, um sicher einen Erstangriff beginnen zu können
von: Ulrich Cimolino
Annahmen:
- 1 - 2 B-Schläuche bis zum Verteiler
- und
- 2 x 2 - 3 C-Schläuche bis zum 1. bzw. Sicherungs-Rohr
Daraus ergibt sich folgende Wassermenge im System:
- 2 x 80L [B-Schlauch] = 160L
- 2 x (3 x 30L) [C-Schläuche für AT und ST] = 180L
- ergibt 340L Wasser im System (ohne Pumpe)
600 - 650 l Wasser für den Angriff, reichen nach der (alten) Wibera-Studie für ca. 80 - 90 % der Brände bzw. evtl. sogar einen Wohnungsbrand, wenn man es kann... Das bedeutet, dass z.B. (H)LF 10/6 bzw. StLF 10/6 als Erstangriffsfahrzeuge über einen Fahrzeugtank von ca. 1.000 l verfügen sollten. Viel darüber bedeutet ein deutlich höheres Gewicht - mit allen folgenden Problemen für die Größe und die Kosten des Fahrzeugs (Entwicklung zum "LF 16/12-Ersatz"!).
Der Normausschuß LF sieht das nach Diskussionen zum StLF 10/6 bzw. HLF 10/6 im Jahr 2006 allerdings eher bei 1.200 l also beim alten LF 16/12.
Unbetrachtet bleiben bei allen diesen Rechnungen die besseren Löscherfolge durch HSR statt CM, Netzmittelzugabe und (hoffentlich!) bessere Ausbildung der Rohrführer