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24.06.2010
Iconos stellt verbessertes Löschmodul vor
Iconos wartet zur Interschutz 2010 mit einigen Verbesserungen zum
Löschmodul auf, die die Mobilität und die Einsatzmöglichkeiten des
neuartigen Löschgeräts erheblich steigern. Eine demontierbare
Zugdeichsel, Verwendung leichterer Materialien, eine geänderte
Tankkonstruktion und eine modifizierte Deckelkonstruktion stechen dabei
heraus.
Das iconos Löschmodul verfügt nun über ein demontierbares
Fahrgestell, mit dem es an die unterschiedlichen Fahrzeuge angehangen
und transportiert werden kann. Die Zugmaschinen können neben
Feuerwehrfahrzeugen auch normale LKW oder Ackerschlepper sein. Über die
Heckhydraulik kann das Löschmodul angehoben und so zum Einsatzort
gebracht werden, wo es nach Demontage des Fahrgestells stationär
verbleibt. Die Achse, die Zugdeichsel mit den Fangtaschen und die
Verstellspindel, mit der die Anhängehöhe des Löschmoduls zum
Zugfahrzeug eingestellt wird, lassen sich für den Lufttransport
abschrauben. Mittels Aufhängeösen an den vier Eckpunkten des
Wasserbehälters ist das Anhängen an einen Hubschrauber weiterhin
möglich. Mit dem klappbaren Stützrad am Fahrgestell rangiert sich das
Löschmodul mühelos. Das Löschmodul verfügt ebenso über Anhängepunkte
für die Aufnahme per Ackerschlepper und ist so auch ohne Fahrgestell
mobil.
Seewasserfestes Aluminium als Material für das Modul bringt eine
Gewichtsersparnis von gut 120 Kilogramm und die verrippte
Kantkonstruktion schafft die nötige Stabilität , der jetzt 4.500 Liter
Löschwasser faßt. Mit dem tiefer gelegten Pumpensumpf liegt der
Schwerpunkt tiefer, was sich positiv auf die Fahreigenschaften
auswirkt. Eine auffällige Strukturlackierung und die zweifarbige
reflektierende Signalbeklebung erhöhen die Sichtbarkeit aus der Luft
oder in der Dunkelheit.
Das herausragende Produktmerkmal bleibt die Befüllung des
Löschmoduls aus der Luft. Eine einfache Hebelkonstruktion öffnet den
zweigeteilten Deckel. Hellgelbe Signalfarbe und auffällige orange
Streifen und die weiße Innenlackierung lassen die 2,30 m x 1,40 m große
trichterförmige Öffnung bereits aus großer Höhe gut erkennen. Im
Inneren des Tanks halten Schwallbleche das abgeworfene Wasser im
Behälter. Die Füllhöhe ist über Schaugläser abzulesen. Zwei Pumpen und vier D-Schlauchanschlüsse mit einem Anwenderseitig
variabel bestückbaren Gerätefach komplettieren das Löschgerät.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Waldbrandbekämpfung
über den Einsatz bei Brandwachen und Löschstation in brandgefährdeten
Gebieten, als Pufferstation zur Wasserversorgung über lange Strecken
bis zum Auffangen von kontaminiertem Löschwasser. Vorbeugender
Brandschutz ohne Fahrzeugbindung bei Großveranstaltungen, als
Löschwasservorrat in abgelegenen Gebirgsregionen oder
landwirtschaftlicher Betrieb erweitern die Verwendung.

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© www.FEUERWEHR.de, Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Mayer
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