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21.01.2012
Fireboard-Software für Spezialeinheit der Thüringer Feuerwehr
Die Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik in Thüringen wird durch die Einsatzführungslösung der Fireboard GmbH unterstützt. Einsätze zur Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen werden in Thüringen künftig mit der Einsatzführungssoftware der
Fireboard GmbH koordiniert. Die Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik Thüringen (RHOT) hat sich für die Software entschieden und nutzt sie seit Anfang Dezember 2011. Das Fireboard-Modul beinhaltet Komponenten wie das Einsatztagebuch, Einsatzbasisdaten, Anforderungslisten, Einsatzmittelverwaltung, Merkzettel mit Erinnerungsfunktion, Abschnittsführung, Einsatz Ticker mit einer Gesamtsicht der Lage, einer Einsatz- und Lagekarte und dem automatischen beweissicheren Einsatzbericht nach Abschluss des Einsatzes.
Besondere Anforderungen an Führungssoftware Die Facheinheit ist in Marlishausen (Ilm-Kreis) stationiert. Im Jahr wird sie zu rund 50 Einsätzen alarmiert. In der Einheit arbeiten zurzeit 18 ehrenamtliche Hundeführer, Ortungstechniker und Bergungsspezialisten. Zu ihren Aufgaben gehört die Suche und Rettung von vermissten und verschütteten Menschen. Dafür wurde die Einheit in den vergangenen Jahren vom Freistaat Thüringen mit modernster Technik (z.B. Searchcam, Minidrohne, Life Detector) ausgestattet. Zum Einsatz kommt auch schwere Bergetechnik, um Verschüttete aus den Trümmern befreien zu können.
Wegen der besonderen Anforderungen der Einheit war es wichtig, eine Softwarelösung zu finden, die hoch flexibel und ohne zusätzlichen Projektaufwand eingesetzt werden kann. So war eines der wichtigsten Kriterien, dass die Software auch im „Offline Betrieb“ in vollem Umfang nutzbar ist. Dies bedeutet, dass die Software u.a. auch dann mit allen Funktionen zur Verfügung steht, wenn keine Internetverbindung vorhanden ist. Dies ist u.a. deshalb von besonderer Bedeutung, weil die Sucheinsätze sehr oft in abgelegenen Waldgebieten stattfinden und der mobile Internetempfang meist nur eingeschränkt möglich ist. Außerdem muss bei Katastrophenlagen damit gerechnet werden, dass die mobile Telekommunikationsinfrastruktur zusammenbricht. Auch in solchen Situationen muss die Einsatzfähigkeit der Führungssoftware gewährleistet sein. Einfache Einbindung bestehender Systeme sparte Zeit und Geld
Eine weitere Anforderung war, dass die bereits bestehenden Systeme wie z.B. die Mikrodrohne in das Einsatzführungssystem integriert werden können. Künftig ist auch die „Live-Ortung“ der Hundeführer im Gelände geplant. Die abgesuchten Flächen sollen dann direkt in die Fireboard-Lagekarte übernommen werden.
Die Lösung Die Einsatzführungssoftware Fireboard ist in verschiedenen Ausbaustufen verfügbar und wird den speziellen Einsatzanforderungen gerecht. Für die Nutzung wird lediglich ein handelsüblicher PC oder ein Notebook benötigt. Die Software wird auf einem USB-Stick geliefert und ist somit flexibel an verschiedenen Rechnern nutzbar. Die Software ist somit ortsunabhängig und hoch flexibel einsetzbar. Für die Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik Thüringen bedeutet dies, dass die Software sowohl zentral in den Führungsfahrzeugen der Einheit oder beispielsweise auf dem Outdoornotebook genutzt werden kann.
Bei der Facheinheit RHOT wird die Fireboard-Lösung an 4 Arbeitsplätzen eingesetzt. Die Arbeitsplätze können miteinander verbunden oder auch unabhängig voneinander betrieben werden. Somit ist es möglich, jedem Arbeitsplatz ein separates Aufgabengebiet zuzuweisen. Die Synchronisierung der Daten erfolgt per W-LAN oder per Internetanbindung. Wird ein Arbeitsplatz außerhalb des Netzwerkes betrieben, können die Daten per USB-Stick abgeglichen werden. Zudem ist es möglich, E-Mails in das System einzubinden.
„Das Produkt von Fireboard überzeugte uns sofort durch seine hohe Flexibilität, vielseitige Nutzbarkeit und einfache Handhabung. Die Möglichkeit unsere Einsatzführungsstruktur nach unseren jeweiligen Erfordernissen aufbauen zu können und die einfache Integration in unsere bereits bestehenden technischen Landschaften und den dadurch erzielten Investitionsschutz waren die wesentlichen Gründe für unsere Auswahl.“ (Stefan Heine, Feuerwehr Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik Thüringen)

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