Profis der Chemie-Werkfeuerwehren wieder häufiger im Einsatz

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Entwarnung: Kampfmittelfund in Mönchengladbach
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund in Mönchengladbach" vom 18.04.2019 gesendet durch Feuerwehr Mönchengladbach. Die Warnung ist aufgehoben.
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Mönchengladbach!
Im Bereich Mönchengladbach Ortsteil Pongs wurde eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.
Die Bombe wurde erfolgreich entschärft!
Weitere Informationen zum betroffenen Bereich und zum Ablauf der Maßnahmen erhalten Sie auf der Internetseite unter www.NotfallMG.de und über die Bürgerhotline der Stadt Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161/25-54321.
Halten Sie Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei frei. - 02161/25-54321
Feuerwehr Mönchengladbach
18.04.2019 21:20

Entwarnung: Kampfmittelfund
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Kampfmittelfund" vom 18.04.2019 gesendet durch Feuerwehr-Leitstelle Münster. Die Warnung ist aufgehoben.
Aufgrund eines Kampfmittelfundes kommt es im Bereich Albersloher Weg, York-Kaserne zu Evakuierungsmaßnahmen.
Für Betroffene ist eine Betreuungsstelle im Friedens-Kindergarten, Zum Erlenbusch 15 in Münster eingerichtet.
Wenn Sie Ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können, wenden Sie sich an die Leitstelle der Feuerwehr unter der Telefonnummer 19222.
Blockieren Sie nicht den Notruf von Feuerwehr und Polizei durch Nachfragen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn.
Für weitere Informationen ist das Info-Telefon der Feuerwehr Münster unter der Telefonnummer 01805 - 70 80 60 geschaltet.
Feuerwehr-Leitstelle Münster
18.04.2019 16:31


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Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem TUIS: Bilanz 2017

Profis der Chemie-Werkfeuerwehren wieder häufiger im Einsatz

  • Zahl der technischen Hilfeleistung fast verdoppelt
  • Know-how und Spezialgerät von TUIS 31 Mal im Ausland eingesetzt

Die professionelle Hilfe des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) der deutschen chemischen Industrie ist wieder stärker gefragt: 2017 leisteten die TUIS-Werkfeuerwehren bei Transportunfällen mit Chemikalien exakt 926 Mal bundesweit freiwillige Hilfe. Das ist ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 636 Einsätzen.

Auch im Ausland unterstützten die TUIS-Experten die öffentlichen Gefahrenabwehrkräfte. Dies geht aus der aktuellen Einsatzstatistik des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Peter Schäfer, Vorsitzender des TUIS-Arbeitskreises im VCI, betont: „Für die Chemie-Werkfeuerwehren ist es selbstverständlich, dass wir im Notfall unsere Expertise zur Verfügung stellen, sofort Informationen liefern und technische Hilfe leisten. Das verstehen wir unter verantwortlichem Handeln.“

Vor allem die telefonischen Beratungen (Stufe 1) und die technische Hilfe (Stufe 3) legten 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu: Die Stufe-1-Einsätze stiegen von 554 Fällen 2016 auf 807 Fälle. 90 Mal sind Werkfeuerwehrmänner 2017 mit ihrem Spezialgerät (Stufe 3) ausgerückt. Das ist nahezu doppelt so häufig wie 2016 (46 Mal). Zurückgegangen sind dagegen die Beratungen vor Ort (Stufe 2): 2017 waren es 29, ein Jahr vorher 36 Fälle.

Die öffentlichen Helfer fragten besonders bei Vorfällen in Lägern und in Anlagen nach telefonischem Rat oder forderten technische Hilfe an. Das betraf rund die Hälfte der Einsätze. Bei etwa einem Drittel der Stufe-1- und Stufe-3-Einsätze ging es um Transportunfälle auf Straßen. Bei der Fachberatung vor Ort (Stufe 2) dominierten mit 45 Prozent ebenfalls Läger und Anlagen.

In 31 Fällen unterstützten TUIS-Fachleute tatkräftig Feuerwehren und Polizei im Ausland. Ein Einsatz führte die Spezialisten der Chemie-Werkfeuerwehren beispielsweise bis ins ungarische Tuzser an der Grenze zur Ukraine. Dort füllten die Werkfeuerwehrmänner ein unter Druck verflüssigtes Gas um. Dabei nutzten sie ein speziell entwickeltes Notumschlagsystem. Der Einsatz dauerte insgesamt fünf Tage.

Zu TUIS zählen rund 130 Werkfeuerwehren und Spezialisten der chemischen Industrie. Seit 1982 leistet dieses Netzwerk bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten in Deutschland per Telefon oder am Unfallort fachliche Hilfe. Rund um die Uhr, jeden Tag im Jahr. Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Polizei oder andere Katastrophenschutzhelfer sowie die Deutsche Bahn können bei den TUIS-Werkfeuerwehren kostenlos telefonische Beratung (Stufe 1), Fachleute vor Ort (Stufe 2) und technische Hilfe (Stufe 3) anfordern.

VCI

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017 über 195 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 453.000 Mitarbeiter.



Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)
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