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06.02.2010
Zu lang im Einsatz: Feuerwehrfrau gekündigt
Sie schlug sich für ihr Ehrenamt die Nacht um die Ohren und wurde dafür vom Arbeitgeber abgemahnt. Susanne Herter, Feuerwehrfrau aus Althegnenberg, kam nach einem Einsatz eine gute Stunde zu spät zur Arbeit. Drei Tage später wurde ihr in der Probezeit gekündigt.
Es war 4.20 Uhr am Montag, den 18. Januar, als der Alarm losging: Auf der spiegelglatten B 2 zwischen Hattenhofen und Althegnenberg (Kreis Fürstenfeldbruck) war ein Sattelzug umgekippt. 30 Feuerwehrleute rückten aus, schleppten tonnenweise Orangen, Tomaten, Fleisch und Joghurt ins Freie. Nur so konnte der Laster sicher geborgen werden. Unter ihnen war auch Susanne Herter. Gegen 7.15 Uhr realisierte die 21-Jährige, dass sie es nicht rechtzeitig zum Dienstbeginn um 8 Uhr in ihre Firma schaffen würde. „Wir waren bei dem Unfall unterbesetzt, jede Hand wurde gebraucht“, sagt Herter. Ein Kollege sollte der Firmenleitung ausrichten, dass es noch dauern könne.
Der folgende Anruf ihres Arbeitgebers klang wie eine Drohung in ihren Ohren: Sie solle sofort zur Arbeit kommen, hieß es. Dass am Einsatzort so wenige Feuerwehrleute seien, liege wohl daran, dass diese ihren Arbeitsplatz behalten wollen, schildert die 21-jährige Lageristin. [...]
vollständiger Artikel auf chiemgau24.de
Einsatzbericht der Feuerwehr Althegnenberg
Webseite der Feuerwehr Althegnenberg

Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:
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