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Katastrophenhelfer in Kasernen ausbilden - Schünemann will Heimatschutzdienst als neue Pflicht
Mit seinem Vorschlag, die Wehrpflicht auszusetzen, stößt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf Widerstand in den eigenen Reihen. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat am Freitag ein Modell präsentiert, das zum einen zu mehr Wehrgerechtigkeit führen soll und zum anderen den Wehrdienst zu einem Heimatschutzdienst weiterentwickelt.
Er möchte die Dienstpflicht für Männer vom vollendeten 18. Lebensjahr so umgestalten, dass sie wahlweise bei den Streitkräften, der Bundespolizei oder beim Zivil- beziehungsweise Katastrophenschutz abgeleistet werden kann. Der bisherige Zivildienst könnte dann unverändert fortbestehen.
„Gäbe man die Wehrpflicht auf, wäre der Heimatschutz kaum noch möglich“, sagt Schünemann und erinnert im Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung daran, „dass sich die helfenden Hände unserer Soldaten bei Flutkatastrophen und Waldbränden bereits unzählige Male hervorragend bewährt haben“. Als für den Katastrophenschutz zuständiger Minister wolle er einen weiteren Rückzug der Bundeswehr aus der Fläche verhindern. Er habe sein Modell mit Militärexperten und führenden Katastrophenschützern erörtert und sei damit auf große Zustimmung gestoßen. [...]
vollständiger Artikel auf www.hannoversche-allgemeine.de
28.08.2010

Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:
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