BaWü: Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr

Innenminister Gall: „Es ist schön, die Kinder so begeistert bei der Sache zu sehen“


Innenminister Gall mit den Kindern der
Jugendfeuerwehr Notzingen

Schon seit einigen Jahren werden in einzelnen Feuerwehren Kindergruppen eingerichtet. Leider fehlte bisher ein landesweit einheitliches Konzept, das zum Beispiel das Eintrittsalter der Kinder, die zu vermittelnden Lerninhalte oder die Qualifikation der Betreuerinnen und Betreuer regelt. Das soll sich jetzt ändern. „Ich bin der festen Überzeugung, dass Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr ein Erfolgsmodell werden, das beiden Seiten große Vorteile bringt. Die Kinder lernen und erfahren Wertvolles für ihr Leben, und die Feuerwehren sichern sich engagierten Nachwuchs. Das einheitliche Konzept, das jetzt erarbeitet wird, schafft dabei Planungssicherheit.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Samstag in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal.

Die Landesfeuerwehrschule führe daher in Abstimmung mit dem Innenministerium und in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg zwei Auftaktveranstaltungen zum Thema „Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr“ durch. Bei diesen Veranstaltungen solle ein Konzept mit einer organisatorischen und rechtlichen Einordnung, einem pädagogischen Konzept und praktischen Hinweisen für die Arbeit mit Kindern in den Feuerwehren erarbeitet werden.

Besonders begeistert habe sich der Minister von der Vorführung der Kindergruppe der Jugendfeuerwehr Notzingen gezeigt. Die Kleinen hätten anhand einer „Teddybär-Übung“ bewiesen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen sie schon gelernt hätten. Und auch eine kleine Löschübung sei Teil des Programms gewesen. „Es ist schön, die Kinder so begeistert bei der Sache zu sehen. Ich bin mir sicher, dass sie durch die spielerischen Methoden, mit denen sie an die Aufgaben der Jugendfeuerwehr herangeführt werden, gerne weitermachen und der Feuerwehr treu bleiben werden“, freute sich Gall. Als Dankeschön für ihre tolle Darbietung habe der Minister den kleinen Feuerwehrangehörigen jeweils den kleinen feuerspeienden Drachen Grisu überreicht, der selbst gerne Feuerwehrmann werden wollte.



06.02.2012

Innenministerium Baden-Württemberg

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