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Kapitulation einer Feuerwehr
Die Berliner Autobahn war überschwemmt, die Technik spielte verrückt, ständig kamen neue Notrufe. Ein Haus brannte ab, weil kein Fahrzeug da war. Und dann schlug der Blitz in die Verkehrsleitzentrale ein
Berlin - Die Vorstellung ist beängstigend: Ein Blitz schlägt ein, das Haus brennt – und die Feuerwehr kommt nicht. In der zweiten Unwetternacht in Folge waren Berlins Rettungskräfte überlastet. Weil Personal und Fahrzeuge überall im Einsatz waren, musste eine Familie in Tempelhof eine halbe Stunde auf ein Löschfahrzeug warten. In dieser Zeit brannte die Doppelhaushälfte eines Ehepaars im Marienhöher Weg weitgehend ab, die Flammen konnten sogar auf die andere Haushälfte übergreifen. Verbittert sagt Christina Dörger: „Da ist viel schiefgegangen. Erst kommt ein Rettungswagen und dann ein Auto ohne Schlauch.“ Ihr Mann macht den Helfern keine Vorwürfe, er sagt nur: Zum Glück sei das Haus versichert.
Die Feuerwehr bestätigte am Sonntag, dass alle Löschfahrzeuge der umgebenden Wachen im Einsatz gewesen seien. Ein Rettungswagen sei nach zehn Minuten vor Ort gewesen – dann kam ein Wagen mit einer Drehleiter. Löschen konnte die Besatzung aber nicht. Letztlich rückten freie Löschfahrzeuge aus Charlottenburg und Weißensee aus. Mit Anfahrtswegen von zehn und 17 Kilometern trafen sie um 3.38 Uhr und 3.55 Uhr ein. [...]
vollständiger Artikel mit weiteren Infos auf www.pnn.de
02.07.2012

Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:
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