Einsatzberichte

01.01.2017 12:00

Stuttgart

Baden-Württemberg

Silvesterbilanz 2016/2017

Der Jahreswechsel brachte erwartungsgemäß ein erhöhtes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Stuttgart.

Bis in die Morgenstunden kam es durch Feuerwerkskörper zu Kleinbränden und aufgrund der Rauchentwicklung zur Fehlauslösung von Brandmeldeanlagen. Insgesamt musste die Feuerwehr zu 76 Einsätzen ausrücken. Meist war in Brand geratener Unrat in Abfallcontainern oder auf Balkonen der Grund der Alarmierungen. Aus Sicht der Stuttgarter Feuerwehr trugen die Witterungsverhältnisse zu einem glimpflichen Verlauf der Silvesternacht bei.

Gegen 00.08 Uhr gelangte eine fehlgeleitete Silvesterrakete auf den Balkon einer Wohnung in der Erisdorfer Straße in Stuttgart-Birkach. Dadurch gerieten mehrere Tüten in Brand. Das Feuer griff auf die Balkontür und das dahinter liegende Zimmer über, eine weitere Brandausbreitung konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden, jedoch sind die Räume der Wohnung teilweise stark verrußt. Zum Zeitpunkt des Brandes war in der Wohnung niemand anwesend.

Der wohl schadensträchtigste Einsatz ereignete sich um 00:47 Uhr in der Mittenfeldstraße in Stuttgart-Giebel. Hier brannte beim Eintreffen der Feuerwehr ein Fahrzeug in einer Tiefgarage und dichter Rauch waberte bereits aus der Garageneinfahrt. Die mit einem Löschrohr vorgehenden Einsatzkräfte konnten den Brand auf den Motorraum des Fahrzeuges begrenzen. Zeitgleich kontrollierten weitere Einsatzkräfte die angrenzende Wohnbebauung um eine Gefährdung der Bewohner ausschließen zu können. Die Löschmaßnahmen zeigten letztendlich Wirkung und das Fahrzeug wurde gelöscht, jedoch eine Beschädigung der Bausubstanz nicht verhindert. Im Anschluss waren noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen notwendig. Von Seiten der Feuerwehr kann zur Ursache und der Schadenshöhe keine Auskunft gegeben werden.

Zusätzlich mussten die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle in der Silvesternacht eine Vielzahl von Rettungsdiensteinsätzen koordinieren, welche auf die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel zurückzuführen waren. Hier lag der Schwerpunkt der Einsätze auf übermäßigem Alkoholgenuss, aber auch Hand- und Gesichtsverletzungen durch leichtsinnige Handhabung von Feuerwerkskörpern wurden vom Rettungsdienstpersonal versorgt.

Insgesamt verlief die Silvesternacht aus Sicht der Feuerwehr und dem Rettungsdienst ruhiger als in den Vorjahren. Hierzu trug das feuchte, kalte Wetter maßgeblich bei.

Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden rund 530 Einsätzen bewältigt, dies entspricht einem durchschnittlichen Jahreswechsel in der Landeshauptstadt.

Feuerwehr Stuttgart

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