Einsatzberichte

08.05.2017 09:00

Regensburg

Bayern

Einsatzreicher Vormittag für die Einsatzkräfte

Nach dem Dienstbeginn um 8 Uhr startete der 24h Dienst für die Männer der Berufsfeuerwehr Regensburg an diesem Montagmorgen bereits mit mehreren Einsätzen innerhalb der Vormittagsstunden.

Zu Beginn wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg gemeinsam mit dem Löschzug Keilberg zu einer „Rauchentwicklung im Gebäude mit Person in Gefahr“  im Regensburger Norden alarmiert.

Glücklicherweise stellte sich beim Eintreffen der ersteintreffenden Feuerwehr heraus, dass hier lediglich angebrannte Speisen auf dem Herd zu einer leichten Verrauchung der Wohnung geführt hatten.

Durch das schnelle Eingreifen der Kollegen des nahegelegenen Löschzugs Keilberg  konnte Schlimmeres verhindert werden, so dass bereits vor Eintreffen der Berufsfeuerwehr Entwarnung gegeben werden konnte.

Unmittelbar nachdem der Löschzug der Berufsfeuerwehr wieder auf der Hauptfeuerwache an der Greflingerstraße eingetroffen war, hieß es erneut - Einsatz für den Löschzug - diesmal wurde die Berufsfeuerwehr zu zwei nacheinander abzuarbeitenden Brandmeldeanlagen im Regensburger Westen alarmiert.

Beide Male wurde ein Rauchmelder der Brandmeldeanlage durch Wasserdampf- sowie Zigarettenrauch ausgelöst.

Diese Einsätze konnten zügig abgearbeitet werden, so dass sich der Löschzug zügig wieder frei melden konnte.

Auf der Stadtfahrt zurück zur Hauptfeuerwache, ging bei der Integrierten Leitstelle Regensburg eine Notfallmeldung über einen schweren Verkehrsunfall im Regensburger Westen im Bereich der Prüfeninger Straße ein, worauf hier der Rüstzug der Berufsfeuerwehr durch die Leitstelle in Alarm versetzt wurde.

Zeitgleich passierte der sich noch auf der Rückfahrt befindliche Inspektionsdienst der Berufsfeuerwehr die Einsatzstelle und konnte durch einen aufmerksamen Passanten sofort in die Situation eingewiesen werden.

Auf dem Parkplatz des angrenzenden REZ hatte sich ein Unfall ereignet, bei dem drei PKWs, mit 4 Personen beteiligt waren.

Hierbei hatte sich ein PKW aus bislang noch ungeklärter Ursache derart Überschlagen, dass er auf dem Dach zum Liegen kam.

Noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes und der weiteren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr konnten die ersten Rettungsmaßnahmen der Person, des auf dem Dach liegenden PKWs, eingeleitet werden.

Hierzu ist besonders zu erwähnen, dass ein engagierter Unfallchirurg des Uniklinikums Regensburg, der sich gerade privat am Einsatzort befand, die ersten Maßnahmen zur Kontrolle und Sicherung der Vitalfunktionen übernommen hat.

Beim Eintreffen der weiteren vier Fahrzeuge  der Berufsfeuerwehr wurde sofort  eine schonende, technische Patientenrettung mit zu Hilfenahme hydraulischer Rettungsgeräte vorgenommen.

Hierbei mussten Teile des PKWs entfernt werden um einen optimalen Zugang zum Patienten sowie  eine Rettung überhaupt zu ermöglichen.

Zudem musste die Berufsfeuerwehr während der Rettungsmaßnahmen den  Brandschutz vor Ort sicherstellen um bei einer möglichen Entzündung des Fahrzeuges sofort reagieren zu können.

Nach erfolgreicher Rettung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.

Die drei weiteren Personen der anderen beiden Fahrzeuge kamen zum Glück mit dem Schrecken davon, sie wurden dennoch vom Rettungsdienst medizinisch betreut und entsprechend abgeklärt.

Der Rettungsdienst war zwischenzeitlich mit drei Rettungs- , zwei Notarzteinsatzwägen sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Die ebenfalls hinzualarmierte Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und Ursache aufgenommen.

Leider weckte der Unfall zwischenzeitig ein so hohes Aufsehen, dass die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und vereinzelten Personen das Fotografieren und Filmen, aus Respekt vor der Privatsphäre von Beteiligten, Patienten und der Arbeit der Einsatzkräfte, untersagt werden musste.

Nach diesem Einsatz wurden die Männer der Berufsfeuerwehr bis mittags 13 Uhr noch zu zwei weiteren Einsätzen im Stadtgebiet gerufen.

Feuerwehr Regensburg

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