Einsatzberichte

25.09.2017 02:20

Jülich Düren

Nordrhein-Westfalen

Brand eines Mehrfamilienhauses

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses in der Schützenstraße.

Die Polizei erhielt gegen 02:20 Uhr Kenntnis von dem Feuer. Dieses war in einer der Wohnungen entfacht. Die Inhaber wurden jedoch rechtzeitig wach und konnten sich in Sicherheit bringen. Auch informierten sie weitere Hausbewohner und verhinderten somit Schlimmeres. Durch den Brand und die Löscharbeiten wurde das Haus unbewohnbar: Die Feuerwehr musste sogar Teile des Daches abdecken, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und weitere Glutnester auszuschließen. Das Wasser selber rann so durch mehrere Etagen.

Insgesamt mussten fünf Bewohner wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ärztliche Behandlung gebracht werden. Alle anderen Hausbewohner wurden mit Hilfe des Ordnungsamts anderweitig untergebracht.

Was letztlich den Brand verursacht hat, ist derzeit noch unbekannt. Sobald das Gebäude gefahrlos betreten werden kann, werden sich die zuständigen Ermittler auf Spurensuche begeben.

Polizei


Beim Eintreffen der ersten Einheiten konnte die Meldung "BD2 Zimmerbrand" bestätigt werden.

Augenscheinlich stand ein Zimmer im rückwärtigen Bereich in Vollbrand, woraufhin der zweite Löschzug zur Einsatzstelle nachalarmiert wurde.

Die Flammen drohten bereits auf das Dach überzugreifen, was aber durch die rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr sowie dem schnellen Löscheinsatz verhindert werden konnte. Im Einsatzverlauf wurden 5 Personen durch den Rettungsdienst wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt werden.

Eine erste Betreuungsstelle für weitere Anwohner konnte durch eine tolle Kooperation mit dem Hotel–Restaurant "Am Hexenturm" eingerichtet werden.

Aufgrund vieler Glutnester sowie einer schwelenden Dachgaube dauerte der Einsatz knappe 8 Stunden.

Die Dachgaube sowie Teile des Daches mussten mit einer Kettensäge geöffnet werden. Gerade für die Atemschutzgeräteträger sind solche Einsätze sehr kräftezehrend. Sie müssen unter Atemschutz Treppen steigen, Ausrüstung schleppen und in der Wohnung dann das Feuer löschen sowie mit schwerem Gerät das Dach öffnen.

Feuerwehr Jülich

Bilder: Polizei / Feuerwehr Jülich


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