10.12.2017 21:15

Kutenholz Essel Stade

Niedersachsen

Scheune brennt ab - 12 Rinder kommen in den Flammen um - 150.000 Euro Sachschaden

Am gestrigen späten Abend wurde der Polizei und der Feuerwehr gegen 21:15 h durch eine zufällig vorbeikommende Autofahrerin der Brand einer Scheune in Kutenholzer Ortsteil Essel gemeldet.

Die Frau hatte sofort den Notruf gewählt und dem Landwirt auf das Feuer aufmerksam gemacht.

Als die ersten der ca. 150 anrückenden Feuerwehrleute aus den Ortswehren Essel, Kutenholz, Mulsum, Fredenbeck, Aspe, Hesedorf und Bremervörde am Brandort eintrafen, stand die ca. 15 x 30 Meter große, u. a. als Stall genutzte Scheune bereits in Vollbrand.

Trotz des schnellen Einsatzes konnte das Holzgebäude, das auch als Lager für Stroh, Strohmehl und Sägespäne diente, nicht gehalten werden und brannte vollständig aus.

12 Rinder, die sich in dem Stall befanden konnten ebenfalls nicht mehr durch die Feuerwehr und den Eigentümer gerettet werden, sie kamen in den Flammen um.

Auch ein ca. 1000 Liter fassender Dieseltank wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Teile der 70 bis 80 Jahre alten Scheune stürzten nach dem Brand ein.

Um das Feuer komplett löschen zu können, wurde eine Drehleiter aus Bremervörde eingesetzt und die Feuerwehrleute mussten zusätzlich unter schwerem Atemschutz das Stroh auseinanderrühren, um so an alle Brandnester zu kommen.Ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Gebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.

Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 150.000 Euro geschätzt.

Tatortermittler und Beamte der Stader Wache nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Die Landesstraße 123 in Essel musste für die Zeit der Löscharbeiten bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde zunächst örtlich umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.


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