26.01.2018 07:04

Recklinghausen Recklinghausen

Nordrhein-Westfalen

Schwerer Verkehrsunfall: fünf Verletzte, zwei davon schwer verletzt

Freitagmorgen (26.01.2018) kam es auf der BAB 2 in Recklinghausen zu einem schweren Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen.

Nach einer Kollision zweier Fahrzeuge im Bereich der Autobahnabfahrt /- auffahrt zur BAB 2 in Recklinghausen-Süd wurde die Feuerwehr Recklinghausen um 07.04 Uhr alarmiert. Aufgrund eines parallelen Einsatzes der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache wurde mit dem Alarmstichwort "VU KLEMMT 1" die Tagesdienstverstärkung der Feuer- und Rettungswache, die ehrenamtlichen Löschzüge Ost und Süd sowie der Rettungsdienst mitsamt Notarzt alarmiert. Insgesamt kamen an der Einsatzstelle zur Patientenversorgung vier Rettungswagen und zwei Notärzte zum Einsatz.

An der Unfallstelle war eine männliche schwerverletzte Person (Kategorie Rot) noch in einem der PKW und musste aus diesem schonend gerettet werden. Hierzu wurde durch die Feuerwehr eine technische Rettung vorgenommen und das Fahrzeugdach abgeklappt, um den Patienten achsengerecht aus dem Fahrzeug zu befreien. Im Anschluss wurde der Patient nach notärztlicher Versorgung in eines der umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Bereits selbstständig konnten sich vor dem Eintreffen der Rettungskräfte vier weitere Patienten aus den beiden beteiligten Fahrzeugen retten. Nach einer ersten Untersuchung vor Ort konnten drei männliche Patienten als leicht- bis mittelschwer (Kategorie Gelb) und eine weibliche Patientin als schwer verletzt (Kategorie Rot) bezeichnet werden. Alle Patienten wurden ebenfalls nach einer notärztlichen Behandlung vor Ort in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Nach der patientenschonenden Rettung wurde die Unfallstelle zur Unfallursachenermittlung an die Polizei übergeben.

Im Einsatz befanden sich 30 Einsatzkräfte, der Einsatz dauerte bis kurz vor neun Uhr morgens an. Während des Einsatzes wurde der betroffene Bereich der BAB 2 komplett gesperrt, wodurch es im morgendlichen Verkehr zu erheblichen Behinderungen und Rückstaus kam. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Recklinghausen wurden durch die Rettungsdienste der Feuerwehren Herne, Herten und Castrop-Rauxel unterstützt.

Aufgrund eines erheblichen Rückstaus im Bereich der Autobahnauffahrt kamen die Einsatzkräfte nicht zügig durch die Rettungsgasse. Zeitweise musste eine Einsatzkraft bereits während der Anfahrt austeigen und Fahrzeuge aus der Rettungsgasse koordinieren. Die Feuerwehr weist an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich auf die Bildung einer Rettungsgasse hin! Nur durch sie kommen Einsatzkräfte schnell und zügig zum Unfallort, um dort helfen zu können.

Zur Unfallursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen und verweist auf die polizeilichen Ermittlungen.

Feuerwehr Recklinghausen


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