25.05.2018 20:03

München

Bayern

Langwierige Suche nach dem Brandherd

Die Suche nach dem eigentlichen Brandherd gestaltete sich am Freitag Abend schwieriger als üblich.

Am Abend meldeten Mitarbeiter eines Biomarktes in einem mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshaus eine Rauchentwicklung in ihrem Ladengeschäft. Die alarmierten Einsatzkräfte räumten den Laden und stellten bei der Kontrolle im rückwärtigen Bereich des Ladens eine merkliche Rauch- und Wärmeausbreitung fest, die immer stärker wurde. Im Zuge der Suche der Brandstelle öffneten sie die Zwischendecke. Hierbei konnte aber kein Brandherd gefunden werden. Die Erkundungsmaßnahmen wurden daher auf das gesamte Eckgebäude ausgedehnt.

Die Einsatzkräfte entdeckten dann schnell den Brand in der Maximilian-Wetzger-Straße in einer Wäscherei. Sofort wurde die Eingangstüre gewaltsam geöffnet und ein Löschangriff unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Währenddessen schlossen Einsatzkräfte mit der Drehleiter geöffnete Außenfenster, um eine Rauchausbreitung in die darüber liegenden Wohnungen zu vermeiden.

Für die Löschmaßnahmen musste ein Teil der Zwischendecke entfernt werden. Weitere Teile waren bereits durch die Brandeinwirkung herab gefallen.
Noch während die Lüftungsmaßnahmen liefen, kontrollierten die Einsatzkräfte die darüber liegenden Wohnungen auf eine weitere Rauchausbreitung. Hier wurde aber keine festgestellt, so dass alle Bewohner in ihren Wohnungen verbleiben konnten. Niemand wurde bei dem Brand verletzt.

Der Sachschaden beläuft sich nach erster Abschätzung auf über 500.000 Euro. Ein Großteil der Auslage des Biomarktes muss entsorgt werden und in der Wäscherei sind erhebliche Schäden durch Brandrauch und die Wärmeentwicklung entstanden.

Das zuständige Fachkommissariat muss die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.

Feuerwehr München


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