25.08.2018 18:30

Schleusegrund Gießübel

Thüringen

Brand eines Wohnhauses - Anwohner pöbeln Einsatzkräfte an

Einsatz 40 am 25.08.18 um 18:28 Uhr

in den frühen Abendstunden wurden die Kräfte der Feuerwehr Schleusegrund zu einem vermutlichen Gebäudebrand alarmiert. Bereits auf Anfahrt bestätigte sich die Lage und es brannte bei Ankunft bereits der Dachstuhl offen.

Im Verlauf des Einsatzes wurden weitere Kräfte und Mittel nachalarmiert, da es sich in der Ortslage sehr schwierig gestaltete eine stabile Wasserversorgung aufzubauen, was im Verlauf aber gelang und um genügend Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle bereit zu stellen. Die Anwohner wurden zu glück nicht verletzt und konnten bei Brandausbruch selbstständig das Gebäude verlassen, allerdings kam für ein Haustier jegliche Hilfe zu spät.

Der Brand konnte relativ schnell gelöscht werden, so dass um 19:52 Uhr „FEUER AUS“ gemeldet werden konnte. Allerdings zog sich der Einsatz bis in die frühen Morgenstunden hin.

Bei diesem Einsatz gab es anfangs Personelle Probleme, da mehrere Kameraden bereits auf dem Weg zu verschiedenen privaten Veranstaltungen waren, aber diese dann glücklicher weise noch nach gekommen sind um die Personelle Stärke zu stabilisieren. Einige am Einsatz beteiligten Kameraden auch Führungskräfte nicht vom Schleusegrund konnten dies nicht verstehen was da los war, aber es ist nun mal ein Ehrenamt und da ist man nicht immer gleich an Ort und Stelle und man kann diese nicht am Gerätehaus festbinden. Ich persönlich kann die Aussagen mancher nicht verstehen und nach vollziehen das wir kein Personal hätten, den Letzt endlich waren wir mit 28 Kameraden davon 15 Atemschutzgeräteträger und 5 Fahrzeugen im Einsatz.

Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften für Ihren Einsatz sowie für das Verständnis der Familienangehörigen, da viele von Ihnen alleine den Abend verbringen mussten.

Ich kann auch an dieser Stelle wieder sagen, das ich sehr Stolz auf alle meine Kameraden bin.

Leider mussten auch wir " Gewalt an Einsatzkräften " am eigenen Leib Verspüren, einige Anwohner griffen die Einsatzkräfte Verbal und fast Handgreiflich mit teilweise Bierflaschen in der Hand an, so dass die Polizei Platzverweise erteilen musste. Die Personen müssen sich jetzt auf Juristische Folgen einstellen den dies lassen wir uns nicht bieten !!!

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Schleusegrund mit ELW,HLF 20,LF 20,TSF-W und LF 8/6

Feuerwehr Waldau mit LF 16/12 und MZF

Feuerwehr Schleusingen mit LF 10 und DLAK 23/12

Feuerwehr Crock mit TLF 20/40 SL und MTW

Feuerwehr Eisfeld mit MTW, LF 20 und SW 2000 Tr.

Feuerwehr Hildburghausen mit Fükw - Th

Polizeiinspektion HBN
Krisenintervention
Kriminalpolizei
Bürgermeister
Energie und Wasserversorger

Einsatz 41/18 am 26.08.18

Brandnachschau am Gebäude des Einsatzes 40. Im Einsatz war der ELW

Feuerwehr Schleusegrund


Am 25.08.2018 kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Wohnhausbrand in der Neubrunnstraße in Gießübel. Nach bisherigen Erkenntnisstand entstand der Brand im Bereich eines Feststoffbrennofens. Das Feuer griff auf das gesamte Gebäude über.

Ein Bewohner, welcher zum Zeitpunkt des Brandausbruches zuhause war, konnte sich nach draußen retten. Zwei weitere Bewohner waren zum Zeitpunkt nicht zuhause, so dass keine Personen verletzt wurden.

Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Da sich immer wieder Glutnester bildeten, führte die Feuerwehr ein Brandwache bis zum darauffolgenden Morgen durch.

Das Wohnhaus ist unbewohnbar. Es entstand ein Sachschaden von ca. 89.000 Euro. Die Kriminalpolizei Suhl hat die Brandursachenermittlung übernommen.

Polizei


In Gießübel im Kreis Hildburghausen sind Feuerwehrleute bei einem Löscheinsatz von Anwohnern angepöbelt worden. Wie Ortsbrandmeister René Bender MDR THÜRINGEN sagte, musste die Polizei eingreifen. Anwohner hätten sich darüber beschwert, dass wegen der Löscharbeiten im Ort die Wasserversorgung im Ort zusammengebrochen war.

Auf Videomaterial ist zu sehen und zu hören, wie sich ein Anwohner darüber erregt, dass der Löschteich im Ort abgelassen worden war. Bender zufolge will die Gemeinde jetzt Strafanzeige gegen die Pöbler erstatten. ..."

MDR

 

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