06.09.2018 20:25

Velbert Mettmann

Nordrhein-Westfalen

Dachstuhlbrand durch elektrischen Defekt

Dachstuhl brennt

Zu einem Dachstuhlbrand wurden alle ehrenamtlichen Kräfte des Einsatzbereiches Mitte sowie die berufliche Wache am 6.9.2018 um 20.25 Uhr per Sirene alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Offerstraße war eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Sofort wurden weitere Kräfte aus Neviges zur Einsatzstelle nachalarmiert. 

Ein Feuerwehrkollege, der in der Nähe des Einsatzortes wohnt und dienstfrei hatte, hat sofort mit der Menschenrettung begonnen und sieben betroffene Personen aus dem Gebäude geführt. 

Über zwei Drehleitern wurde sowohl von der Gebäuderückseite wie auch von der Gebäudevorderseite die Brandbekämpfung im Spitzboden eingeleitet. Parallel dazu gingen Trupps unter Atemschutz über den Treppenraum in das Gebäude vor. 

Derzeit dauern die Maßnahmen an. Vor Ort sind aktuell rund 90 Rettungskräfte. Die Offerstraße ist für den Verkehr gesperrt.

Update:

Der Einsatz an der Offerstraße konnte inzwischen beendet werden. Um 22.15 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Es fanden lediglich noch Nachlöscharbeiten statt. Um 23.10 Uhr waren auch die letzten Glutnester gelöscht, alle Einsatzkräfte konnten einrücken. 

Die Sperrung der Offerstraße wurde inzwischen aufgehoben.

Feuerwehr Velbert

 


Dachstuhlbrand durch elektrischen Defekt 

Wie die Feuerwehr Velbert mit eigenen Pressemitteilungen vom gleichen Tag bereits zeitnah mitteilte, kam es am Donnerstagabend des 06.09.2018, gegen 20.25 Uhr, zum Dachstuhlbrand an einem Mehrfamilienhaus an der Offerstraße in Velbert-Mitte. Mit einem Großeinsatz von Löschfahrzeugen aus verschiedenen Ortsteilen Velberts, über zwei Drehleitern und unter Atemschutz, konnte die Velberter Wehr den stark qualmenden Brand im Spitzboden des villenartigen Altbaus schnell lokalisieren und unter Kontrolle bringen (22.15 Uhr), schließlich auch komplett löschen (23.10 Uhr). Für die Dauer der Löscharbeiten, zum Freihalten von Rettungs- und Einsatzwegen aller Einsatzkräfte, wurde die Offerstraße im Bereich des Brandortes für knapp drei Stunden von der Polizei komplett gesperrt. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung und abschließenden Kontrollen zum Ausschluss unerkannter Brandnester, wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt. Mehrere Wohnungen in den oberen Etagen des Hauses sind aktuell nicht bewohnbar. Deren Bewohner wurden anderweitig untergebracht oder kamen bei Verwandten unter. 

Am heutigen Freitagmorgen des 07.09.2018 wurde der beschlagnahmte Brandort von Experten des Kommissariats 11 in Mettmann genauer untersucht. Dabei kamen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass das Feuer im Spitzboden des Hauses durch einen technischen Defekt an stromführenden elektrischen Installationen verursacht wurde. Genauere Ermittlungen dazu dauern weiter an. Der vom Feuer verursachte Schaden summiert sich nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei auf mindestens 40.000,- Euro. Eine Bewohnerin des Hauses verletzte sich bei der eiligen Evakuierung des verrauchten Gebäudes an einer Hand und wurde deshalb zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Weiterer Personenschaden war nicht zu beklagen.

Kreispolizeibehörde Mettmann

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