02.01.2019 00:00

Mönchengladbach

Nordrhein-Westfalen

Einsatzreiche Silvesternacht - kleines Mädchen rettet Elternhaus

Der Jahreswechsel 2018 / 2019 gestaltete sich zunächst tagsüber ungewöhnlich ruhig. Am späten Silvesterabend sowie in der Nacht auf den Neujahrstag kam es im Stadtgebiet Mönchengladbach, insbesondere in der Zeit ab 00 Uhr verstärkt zu rettungs- und brandschutztechnischen Einsätzen. Die Feuerwehr registrierte im Zeitraum von 20 Uhr bis 7 Uhr 57 Rettungsdiensteinsätze und 13 Brandschutzeinsätze. 

Gründe für die rettungsdienstlichen Einsätze waren z.B. hoher Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern oder Verletzungen nach Schlägereien. 

Im Bereich des Brandschutzes rückten die Einsatzkräfte überwiegend zu Kleinbränden aus. So brannten u.a. Bäume, Hecken, Papiercontainer und Gerümpel in einer Garage. 

Auf der Geldernerstraße wurde der Leitstelle ein Dachstuhlbrand gemeldet. Beim Eintreffen war Feuerschein im Bereich des Spitzbodens erkennbar. Das Feuer wurde mit 2 C-Rohren im Innen- und Außenangriff schnell bekämpft, gerade noch rechtzeitig. Wenige Minuten später wäre das Feuer auf den Dachboden übergegangen, ein Vollbrand wäre die Folge gewesen. Das nicht mehr passiert ist, ist einzig der aufmerksamen, 5-jährigen Tochter des Hauses zu verdanken, welche ihren Vater auf knisternde Geräusche im Dachboden aufmerksam machte, woraufhin dieser das Feuer bemerkte und die Feuerwehr verständigte. Ein weiterer Einsatz erfolgte zur Burgmühle. Dort brannte in einem Müllsammelraum der Inhalt eines Müllcontainers sowie Gerümpel in mehreren Einkaufswagen. 

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr sowie die Einheiten Wickrath, Odenkirchen, Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr. Der Rettungsdienst wurde ab 19 Uhr durch die Mönchengladbacher Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) verstärkt.

Feuerwehr Mönchengladbach

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RP ONLINE


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