16.04.2019 07:15

Dortmund Kurl

Nordrhein-Westfalen

Kranwagen unterstützt Rettungsdienst

Aufgrund eines engen Treppenhauses wurde ein eigentlich normaler Rettungsdiensteinsatz zur einem Einsatz bei dem die Feuerwehr den Rettungsdienst mit schwerem Gerät unterstützen musste.

Gegen 7:15 Uhr wurde der Rettungsdienst in den Stypelmanweg in Kurl gerufen. Hier war es zu einem medizinischen Notfall gekommen. Noch während die Besatzung des Rettungswagens und der Notarzt die Patientin versorgten wurde klar, dass ein Transport durch das enge Treppenhaus zum Rettungswagen keine Alternative war. Da auch die Entfernung zu einer geeigneten Aufstellfläche vor dem Haus sehr groß war, blieb als einzige Möglichkeit der Kranwagen der Feuerwehr.

Mit dem Kranwagen und einem Sonderfahrzeug mit dem Personentransportkorb wurde ebenfalls auch die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr alarmiert. So konnte die Patientin sicher durch ein Fenster in der ersten Etage ihres Hauses in den Korb umgelagert und zu Boden transportiert werden, wo sie wieder von Notfallsanitätern und Notarzt in Empfang genommen und anschließend ins Krankenhaus transportiert wurde. Nach ungefähr 95 Minuten war der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst beendet. 

Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 4 (Hörde) und 6 (Scharnhorst) sowie des Rettungsdienstes vor Ort.

Feuerwehr Dortmund


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