19.07.2019 04:01

Markdorf Bodenseekreis

Baden-Württemberg

Lkw-Brand durch Alt-Batterien

In der Nacht auf den heutigen Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Markdorf um 4.13 Uhr wegen eines in der Rudolf-Diesel-Straße geparkten verdächtig heissen Sattelaufliegers alarmiert. Der Fahrer des LKW hatte die starke Temperaturveränderung festgestellt und folgerichtig die Feuerwehr über Notruf benachrichtigt.

Die Feuerwehr Markdorf, die mit Kommandowagen, Einsatzleitwagen und zwei Löschgruppenfahrzeugen ausgerückt war, lies, nach Prüfung mit der Wärmebildkamera, den Sattelauflieger über die eingebaute Schubeinrichtung teilweise entleeren. Hier zeigte sich auch sofort im geladenen Altpapier ein Glutnest und offene Flammen, die mit den zwei bereitgestellten Strahlrohren gelöscht wurden.

Die Nachlöscharbeiten an der Ladung, bei denen auch der Radlader des Bauhofs gute Dienste leistete, zogen sich noch bis in den Morgen hin.

Einsatzende war für die letzten Einsatzkräfte um 6.45 Uhr. Während der Löscharbeiten war die Rudolf-Diesel-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Ursache für das Feuer ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Feuerwehr Markdorf


Die Freiwillige Feuerwehr Markdorf, der Rettungsdienst sowie die Polizei rückten am frühen Freitagmorgen kurz nach 4 Uhr in die Rudolf-Diesel-Straße aus.

Der 50-jährige Lenker eines mit Altpapier und Müll beladenen Sattelzugs hatte bei der Abfahrtskontrolle festgestellt, dass die linke Seite der Ladebordwand stark überhitzt war, und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert.

Wie sich herausstellte, hatten möglicherweise Altbatterien in seiner Ladung über Nacht reagiert und zu einem Schmorbrand im Auflieger geführt. Durch die Feuerwehr wurden die Glutnester abgelöscht. Verletzt wurde niemand, am Lkw entstand nur geringer Sachschaden.

Polizei


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