10.08.2019 07:49

Ratingen Ratingen

Nordrhein-Westfalen

Feuerwehr Ratingen stark gefordert - Einsatzreicher Samstag

In den letzten 24 Stunden war die Feuerwehr Ratingen oft gefordert. Der Rettungsdienst musste zu insgesamt 58 Einsätzen ausrücken. Der Feuerdienst wurde in 15 Fällen angefordert. Erwähnenswert waren folgende Alarmierungen.

Um 7:49 Uhr wurde der Feuerwehr einen Rauchentwicklung aus einer Bunkeranlage gemeldet. Es brannten Papier und Unrat. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Um 12:51 Uhr meldeten Anwohner eines Hochhauses an der Jenaer Straße ausgelöste Rauchwarnmelder. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Kräften aus. Nach einigem Suchen konnten zwei Rauchwarnmelder auf einem Balkon einer in Renovierung befindlichen Wohnung ausgemacht werden. Die Feuerwehr konnte die Suche abbrechen.

Um 16:32 Uhr wieder eine Brandmeldung aus einem Hochhaus. Diesmal an der Berliner Straße. Unbekannte Täter hatten in einem Treppenraum Zeitungen und Kleidungsstücke entzündet. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät bekämpfen. Der Treppenraum wurde mit Hochleistungslüftern belüftet. Auch hier waren mehrere Standorte der Feuerwehr Ratingen im Einsatz.

Um 18:55 Uhr eine erneute Meldung über einen Brand. Diesmal aus einer Tiefgarage an der Weimarer Straße. Auch in dieses Fall hatten unbekannte Täter versucht einen Brand zu legen. An einem Anhänger war Plastik entzündet worden. Der Brand konnte jedoch von einem Zeugen schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle, musste aber nicht mehr tätig werden. In den Fällen der Brandlegungen ermittelt die Polizei.

Weiterhin musste die Feuerwehr auf der Autobahn einen Rettungsdiensteinsatz absichern, mehrere umgestürzte Bäume entfernen, in zwei Fällen Tieren zur Hilfe eilen, zwei Notfalltüröffnungen durchführen und zu einem KFZ-Brand ausrücken.

Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch Standorte aus Mitte, Tiefenbroich, Lintorf und Breitscheid.

Feuerwehr Ratingen


Wie die Feuerwehr Ratingen bereits mitteilte, kam es am gleichen Tag in Ratingen West gleich zu mehreren Brandeinsätzen der Feuerwehr. In einigen dieser Fälle gehen Feuerwehr und Polizei in übereinstimmender Bewertung von vorsätzlicher Brandlegung als Brandursache aus. Glücklicher Weise wurden alle diese Brände frühzeitig entdeckt und gelöscht, bevor es zu größeren Sach- oder sogar Personenschäden kommen konnte.

So wurden Feuerwehr und Polizei am Samstagnachmittag des 10.08.2019, um 16.32 Uhr, zu einem Brand in einem Hochhaus an der Berliner Straße gerufen. Ein oder mehrere bislang noch nicht identifizierte Täter hatten in einem Treppenraum Zeitungen und Kleidungsstücke entzündet. Die Feuerwehr konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät löschen. Der verrauchte Treppenraum wurde mit Hochleistungslüftern belüftet. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Am gleichen Tag, um 18.55 Uhr, gab es eine weitere Meldung zu einem Brand, diesmal in einer Tiefgarage an der Weimarer Straße. Auch in dieses Fall hatten bislang noch nicht zweifelsfrei identifizierte Täter versucht einen Brand zu legen. An einem geparkten PKW-Anhänger war Plastik entzündet worden. Der Brand konnte jedoch von einem aufmerksamen Zeugen schnell gelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte die Einsatzstelle, musste aber nicht mehr tätig werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf wenige hundert Euro. Im Zuge der polizeilichen Untersuchungen in der Tiefgarage wurde festgestellt, dass dort gleich mehrere Feuerlöscher aus ihren Halterungen genommen und nicht zur Brandbekämpfung, sondern vollkommen sinnlos entleert worden waren. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen führten dann auch schnell zur Ermittlung von drei Tatverdächtigen. Gegen die drei Jungen im Alter von 11 und 12 Jahren dauern die Ermittlungen aktuell noch an. Es wurden Strafverfahren eingeleitet.

Kreispolizeibehörde Mettmann

Feuerwehr Ratingen


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