26.08.2019 21:01

Düsseldorf Unterbilk

Nordrhein-Westfalen

Kellerbrand - Feuerwehr betreut 22 Bewohner - fünf Personen kamen ins Krankenhaus

In einem Mehrfamilienhaus kam es am Abend aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand eines Kellerverschlags, der schnell abgelöscht werden konnte. Insgesamt mussten 22 Menschen vom Rettungsdienst untersucht werden, fünf davon kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Gegen 21 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf ein Notruf. "Aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss quillt Rauch" meldete der Anrufer. Aufgrund der Meldung entsendete der Leitstellendisponent die Löschkräfte der Feuerwache Hüttenstraße und den Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte bereits wenige Minuten später, war schon eine Verrauchung auf der Straße und im Treppenraum des Gebäudes erkennbar. Ein Bewohner des Hauses hatte bereits Mitbewohner über das Feuer informiert und so konnten sieben Menschen das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Umgehend entsendete der Einsatzleiter einen Atemschutztrupp zum Absuchen nach Menschen in den verrauchten Treppenraum und zeitgleich wurde durch einen zweiten Trupp die Brandbekämpfung im Keller begonnen. Mittels eines Hochleistungslüfters konnte der Rettungsweg des Hauses schnell vom giftigen Brandrauch befreit, sodass die übrigen Bewohner ebenfalls ins Freie gebracht werden konnten.

Aufgrund der Brandausbreitung im Keller wurden weitere Einsatzkräfte nach Unterbilk beordert. Nach rund einer halben Stunde waren die Flammen unter Kontrolle - es hatte aus bislang ungeklärter Ursache ein Kellerverschlag gebrannt. Insgesamt untersuchte der Notarzt 22 Bewohner - darunter vier Kinder - auf eine Rauchgasvergiftung. Eine vierköpfige Familie und ein weiterer Bewohner wurden vorsorglich durch mehrere Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Mitarbeiter der Netzgesellschaft Düsseldorf kontrollierten im Keller den Hausanschluss des Gebäudes, eine Wohnung musste aufgrund des Brandschadens von der Stromversorgung getrennt werden. Nach Abschluss der Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr, konnten die übrigen Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Aufgrund der unklaren Brandursache und des hohen Sachschadens von mindestens 50.000 Euro, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Nach zweieinhalb Stunden konnten die 40 Einsatzkräften der Feuerwachen Hüttenstraße, Quirinstraße, Posener Straße und Münsterstraße zur ihren Wachen zurückkehren. Bei einer geplanten Brandnachschaue gegen halb zwei in der Nacht, waren keine Glutnester mehr festzustellen.

Feuerwehr Düsseldorf

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RP ONLINE


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