17.09.2019 19:00

Erfurt Bischleben

Thüringen

Autofahrer legte Bahnverkehr lahm

Ein Autofahrer hat am Dienstag bei Bischleben die Eisenbahnstrecke lahmgelegt. Der 44-jährige Ford-Fahrer war am frühen Abend zwischen Bischleben und Marienthal auf die Gegenfahrbahn geraten. Der entgegenkommende Autofahrer konnte durch eine Gefahrenbremsung einen frontalen Zusammenstoß verhindern.

Der Ford-Fahrer kam jedoch von der Fahrbahn ab und rutschte eine stark abschüssige Böschung hinunter. Das Auto überschlug sich und blieb direkt neben Bahngleisen liegen. Der Fahrer hatte großes Glück, dass er hierbei unverletzt blieb und sich selbst aus dem Auto befreien konnte.

Wenige Minuten später rollte an dem liegengebliebenen Auto ein Zug vorbei, der das Auto streifte. Der Zug der Südthüringenbahn kam etwa 200 Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen. Es befanden sich ca. 100 Fahrgäste im Zug, die zum Glück unverletzt blieben. Die Feuerwehr kam zur Bergung des verunfallten Autos zum Einsatz. Hierbei machte sich ein Kran erforderlich.

Ein Atemalkoholtest zeigte bei dem Ford-Fahrer über 0,8 Promille an. Der 44-Jährige wurde unterkühlt in die Klinik gebracht, in der später auch die Blutentnahme erfolgte. An seinem Auto kam es zum Totalschaden. Die Bahnstrecke musste für insgesamt drei Stunden gesperrt werden. Auch die Straße zwischen Bischleben und Marienthal war von einer zweistündigen Sperrung betroffen.

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

Autofahrer legt Bahnverkehr bei Erfurt lahm – Neue Details der Polizei zum Unfall

Am Dienstag hat ein Autofahrer bei einem Unfall nahe Erfurt-Bischleben eine stundenlange Sperrung im Bahnverkehr verursacht. Das Auto war hangabwärts auf die Gleise gerutscht und von einem Zug gestreift worden.


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