10.10.2019 12:00

Stade Stade

Niedersachsen

Brand auf einem Frachtschiff

Am 10.10.19 stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Stade, im Seehafen Stade, im Rahmen einer Schiffskontrolle, auf einem unter bahamaischer Flagge fahrenden Massengutfrachter, fest, dass das Schiffsbüro komplett ausgebrannt war.

Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand bereits am 06.10.19, auf dem Ankerplatz südlich von Helgoland, ausgebrochen war. Das Feuer konnte mit bordeigenen Feuerlöschmitteln innerhalb einer halben Stunde gelöscht und unter Kontrolle gebracht werden. Ursächlich war ein technischer Defekt einer Funkgerätladestation.

Personen-und Umweltschäden hat es nicht gegeben. Eine vorgeschriebene Kenntnisgabe des Seeunfalls an entsprechende Behörden wurde jedoch unterlassen.

Gegen den 52jährigen bulgarischen Kapitän ist daher ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden und Seeunfallermittlungen wurden durchgeführt. Außerdem ist von der Schiffssicherheitsbehörde ein vorläufiges Auslaufverbot erlassen worden, bis zur Erfüllung entsprechender Auflagen. Darüber hinaus sind auf dem Schiff Verstöße gegen die internationalen Meeresumweltschutz-und Ballastwasserübereinkommen festgestellt und geahndet worden.

Wasserschutzpolizeiinspektion WSPSt Stade


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