24.10.2019 19:04

Hamburg

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Reizgasattacke in Supermarkt - 15 Personen durch Feuerwehr rettungsdienstlich versorgt

Gestern Abend wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 gemeldet, dass im Verkaufsraum eines Supermarktes infolge einer Straftat Reizgas versprüht worden sei und nun mehrere Kunden und Personal über Atemwegsreizungen klagten.

Aufgrund des Meldebildes und der zunächst unklaren Anzahl an Betroffenen wurden sofort sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Löschfahrzeug, ein Großraumrettungswagen, ein Leitender Notarzt, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, zwei Führungsdienste (A + B) sowie der diensthabenden Pressesprecher zur Einsatzstelle alarmiert.

Die Besatzung des ersteintreffenden Rettungswagens stellte kurze Zeit später vor Ort fest, dass bereits alle Personen den Verkaufsraum verlassen hatten und 15 Personen über Atemwegs-, Haut- oder Augenreizungen klagten. Eine genaue Sichtung durch den Leitenden Notarzt ergab, dass die Patienten alle leichtverletzt waren. Sie wurden vor Ort durch die Notfallsanitäter in Rettungswagen rettungsdienstlich versorgt und konnten anschließend die Einsatzstelle auf eigenen Wunsch selbstständig verlassen.

Dreißig weitere Personen, die sich zum Tatzeitpunkt im Gebäude aufhielten und keine Symptome oder Beschwerden zeigten, hatten sich selbstständig vom Einsatzort entfernt.

Nach Belüftung des Verkaufsraumes und Überprüfung des Gebäudes wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuer Hamburg, der Hilfsorganisationen und der Bundeswehr vor Ort im Einsatz.

Feuerwehr Hamburg

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