06.11.2019 07:00

Gevelsberg Ennepe-Ruhr-Kreis

Nordrhein-Westfalen

Wildunfall auf der Bundesbahnstrecke

In den Morgenstunden am 6.11. wurde die Feuerwehr Gevelsberg zur Bahnstrecke an der Waldstraße gerufen. Dort sollte sich ein Personenschaden durch einen ICE ereignet haben. Die 27 Einsatzkräfte, bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften trafen kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein.

Der ICE stand auf freier Strecke und konnte nur unter schwierigen Bedingungen über eine Böschung erreicht werden. Unter der Gesamteinsatzleitung von Herrn R. Kaiser wurde die Bahnstrecke ausgeleuchtet und von mehreren Einsatzkräften abgesucht. Der betroffene Lokführer wurde vom Rettungsdienst betreut. Dieser hatte einen Aufschlag bemerkt und die Notbremsung veranlasst. Keiner der Passagiere wurde dabei verletzt. Der Bahnverkehr auf dieser Strecke war durch den Notfallmanager der DB bereits gestoppt worden. Nach einer umfassenden Suche konnte schließlich ein vom Aufschlag getötetes Reh gefunden werden. Nach der Rücksprache mit dem Notfallmanager und dem betroffenen Lokführer konnte der ICE die Fahrt unbeschädigt fortsetzten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr beendeten um 07:30 Uhr den Einsatz durchnässt aber erleichtert darüber, dass keine Person inner- und außerhalb des Zuges verletzt wurde.

Feuerwehr Gevelsberg


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