14.03.2020 08:38

Frankfurt am Main Hausen

Hessen

Pkw in der Nidda

Um 08:38 Uhr erreichte die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ein Anruf, dass sich im Bereich des Hausener Oberwegs, unterhalb der Autobahnbrücke der A66 und vor der Staustufe Hausen, ein Fahrzeug in der Nidda befinden würde. Daraufhin wurden die erforderlichen Kräfte alarmiert und an die Einsatzstelle in Hausen entsendet. Hierzu gehören unter anderem auch der Wasserrettungsdienst der Feuerwehr sowie die Kräfte der DLRG Frankfurt am Main. Da der Frankfurter Feuerwehrkran aktuell wegen Wartung außer Dienst ist, kam der Kran der Berufsfeuerwehr Offenbach zum Einsatz.

Bei Eintreffen konnten in der hochwasserführenden Nidda die Reifen eines Personenwagens, der mit dem Dach zum Grund des Flusses im Wasser trieb, erkannt werden. Unklar war, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden. Wegen der starken Strömung konnten sich die Einsatzkräfte ohne Gefahr nicht zum Fahrzeug begeben. Daraufhin wurde entschieden, das Wehr in Höhe Praunheim zu schließen und hierdurch den Wasserstand abzusenken und die Strömung zu minimieren. Nachdem dies gelang war ein kurzes Zeitfenster möglich, die Bergung einzuleiten. Durch zwei Strömungsretter der DLRG Frankfurt wurde ein Drahtseil am Fahrzeug befestigt. Danach konnte der Pkw mittels Seilwinde des Feuerwehrkrans an das Ufer gezogen werden. Obwohl Maßnahmen gegen Wasserstand und Strömung getroffen wurden, waren diese Arbeiten nur mit hohem Kraftaufwand für Mensch und Maschine möglich. Am Ufer konnte letztendlich festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befanden.

Die Polizei hat das Fahrzeug für weitere Ermittlungen sichergestellt. Die Bergungsarbeiten dauerten rund drei Stunden an. Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Frankfurt und Offenbach, der DLRG Frankfurt sowie des Rettungsdienstes.

Feuerwehr Frankfurt am Main

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