10.05.2020 19:52

Wiesens Aurich

Niedersachsen

Feuer im landwirtschaftlichen Anwesen

Sonntagabend wurde eine sechsköpfige Familie auf Brandgeruch in ihrem Haus mit angebauter Scheune aufmerksam. Die vier Erwachsenen und zwei Kinder verließen umgehend das Wohnhaus, und setzten den Notruf ab. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wiesens und die Feuerwehr Aurich um 19:52 Uhr zu dem Brand des landwirtschaftlichen Gebäudes nach Wiesens (LK Aurich) in die Bürgermeister-Kleen-Straße alarmiert.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte trafen auf eine extreme Flammenbildung und starke Rauchentwicklung aus der Scheune des Anwesens. Rasch stellte sich heraus, dass sich das Feuer in einem separaten Raum der Scheune befand. Umgehend wurde ein Löschangriff mit zwei Rohren von innen und von außen vorgenommen. Somit konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Weiterhin wurde sicherheitshalber die Drehleiter in Stellung gebracht, um einen eventuellen Löschangriff über das Dach durchführen zu können. Dieses war im Verlauf nicht erforderlich.

Der Brand war rasch unter Kontrolle. In das Wohnhaus zog Brandrauch ein, der mittels Hochleistungslüfter aus den Wohnräumen geblasen wurde. Die Familie wurde durch den Rettungsdienst des Landkreises Aurich während des Brandes betreut, bis Angehörige eintrafen und sich kümmerten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Parallel zu den Löscharbeiten schaltete der Energieversorger das Schadobjekt stromlos. Um 21 Uhr war das Feuer gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurden Brandnester ausgeschlossen. Nach der Brandbekämpfung wurde die Feuerwehr Sandhorst mit einem Fahrzeug mit spezieller Messtechnik an die Einsatzstelle geordert, um sicher zu gehen, dass sich in dem Wohnhaus keine Schadstoffe abgesetzt haben durch den Brandrauch. Um nach 22 Uhr konnten die letzten der insgesamt 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Durch das rasche Handeln der Feuerwehr konnte das Wohnhaus und der größte Teil der Scheune gehalten werden.

Im Einsatz befand sich die Feuerwehr mit 55 Einsatzkräften, der Rettungsdienst des Landkreis Aurich mit einem vorsorglich alarmierten Rettungswagen, die Polizei, der Energieversorger und die Untere Wasserbehörde.

 

 

Manuel Goldenstein, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Aurich


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