19.06.2020 00:30

Wiesloch Rhein-Neckar-Kreis

Baden-Württemberg

Wohnungsbrand

Freitagnacht gegen 00.30 Uhr wurde über Notruf ein Brand im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Karl-Theodor-Straße in Wiesloch gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Wiesloch hatten sich bereits mehrere Bewohner ins Freie begeben, da schon Rauch aus der Brandwohnung kam. Da jedoch zu vermuten war, dass sich noch die 53-jährige Bewohnerin mit ihrem 13-jährigen Kind in der Wohnung befinden, zögerten die Polizeibeamten nicht und traten deren Wohnungstüre ein. Da ihnen auch hier starker Rauch entgegenkam, mussten sie sich wieder zurückziehen. Die zwei Beamten erlitten leichte Rauchgasintoxikationen, die stationär behandelt werden konnten. Aus der Wohnung konnten schließlich auch Mutter und Kind selbstständig herauskommen und beide mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Kind blieb glücklicherweise unverletzt und auch die Mutter konnte nach der Rauchgasintoxikation am Morgen das Krankenhaus wieder verlassen. Die Feuerwehr Wiesloch, welche mit 39 Mann vor Ort war, konnte nachdem sie die Fenster eingeschlagen hatten den Brand letztendlich löschen. Die restlichen 12 Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar und der Schaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Der Brandherd konnte im Wohnzimmer festgestellt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Polizeirevier Wiesloch aufgenommen. Während dem Einsatz musste die Straße gesperrt werden. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Polizeipräsidium Mannheim


In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Karl-Theodor-Straße zu einem Zimmerbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren zahlreiche Bewohner des Mehrfamilienwohnhauses bereits im Freien. Unklar war zunächst noch, wo sich die Bewohner der Brandwohnung befinden, woraufhin die Feuerwehrabteilung Wiesloch zu einer Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Obergeschosswohnung vordrang. Da sich schnell herausstellte, dass auch die Bewohner der Brandwohnung bereits das Gebäude verlassen hatten, konnte man sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Parallel zu den Arbeiten im Gebäude wurde die Drehleiter vor dem Haus in Stellung gebracht. An die Brandbekämpfung schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten und die Kontrolle mittels Wärmebildkamera an. Nachdem auch die letzten Glutnester abgelöscht waren wurden die zerstörten Fenster verschalt und die Wohnungstür verschlossen. Alle eingesetzten Atemschutztrupps der Feuerwehrabteilungen Wiesloch, Baiertal und Frauenweiler konnten im Gerätewagen Transport ihre konatminierte Brandschutzkleidung ablegen und umziehen. Kurz vor 4 Uhr am Samstagmorgen konnte nach dem Aufrüsten und Reinigen aller Fahrzeuge der Einsatz beendet werden.

Feuerwehr Wiesloch


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