19.06.2020 17:29

Weingarten (Baden) Karlsruhe

Baden-Württemberg

Gefahrgutaustritt in Fabrikhalle

Die Feuerwehr Weingarten wurde 17:30 Uhr mit dem Stichwort "Auslösung einer BMA" zu einem Betrieb in Weingarten alarmiert. Vor Ort wurde bei einer ersten Lageerkundung ca. 500 Liter ausgetretene Flüssigkeit festgestellt. Mit Hilfe des Betreibers konnte der Stoff schnell identifiziert werden, ein in der Produktion genutztes Lösungsmittel. Einzelne Komponenten stellten sich als gesundheitsgefährlich und brennbar-explosiv heraus. Daraufhin wurde der Einsatz als Gefahrguteinsatz bewertet und die vom Einsatzleiter nachgeforderten notwendigen Fachkräfte durch die Integrierte Leitstelle nachalarmiert. Die Einsatzkräfte aus Weingarten wurde dann durch den Gefahrgutzug-Nord des Landkreises Karlsruhe und die Führungsgruppe Pfinztal unterstützt. Der Rettungsdienst versorgte die Mitarbeiter der Firma die Erstkontakt zur ausgetretenen Flüssigkeit hatte.

Die Feuerwehren und der Rettungsdienst waren insgesamt mit ca. 140 Kräften bis 22:00 Uhr unter der Leitung des Kommandanten der Feuerwehr Weingarten Günther Sebold im Einsatz.

Fahrzeuge Weingarten:

  • ELW - WGT 11
  • MTW - WGT 19
  • LF20 - WGT 44
  • HLF 16/12 - WGT 46
  • GW-T - WGT 74

weitere Kräfte:

  • Gefahrgutzug-Nord Landkreis Karlsruhe
  • Führungsgruppe Pfinztal
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Feuerwehr Weingarten (Baden)


Zu einem Chemieunfall kam es am Freitagabend in einer Firma in der Weingartener Max-Becker-Straße bei dem vier Mitarbeiter leicht verletzt wurden. Sie wurden durch die alarmierten Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdiensten sowie der Polizei waren kurz vor 17:30 Uhr gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache kam es während der Produktion in der Fabrikhalle an einer Maschine zum Austritt von mehreren hundert Liter Flüssigkeit. Hierbei soll es sich um einen giftigen Bestandteil zur Klebstoffherstellung gehandelt haben. Die Beschäftigten verließen ihre Arbeitsstätte. Vier Arbeiter aus dem unmittelbaren Einwirkungsbereich wurden vorsorglich in umliegenden Krankenhäuser verbracht. Nach den bisherigen Ermittlungen entstand kein Sach- und Umweltschaden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Polizeipräsidium Karlsruhe


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