12.08.2020 23:40

Düsseldorf Rath

Nordrhein-Westfalen

Rauchmelder alarmiert Bewohner - Kellerbrand im Mehrfamilienhaus - Feuerwehr rettet vier Menschen

Alarmiert durch einen piepsenden Rauchmelder wurden die Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf einen Brand im Haus aufmerksam. Da der Treppenraum beim Eintreffen der Feuerwehr schon komplett mit Brandrauch gefüllt war, mussten vier Menschen sowie zwei Hunde über eine Drehleiter aus dem Haus gerettet werden. Das Feuer im Keller war schnell unter Kontrolle. Es kamen keine Menschen zu Schaden. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache.

"Ausgelöster Heimrauchmelder" lautet die Meldung, die über die Notrufnummer 112 dem Disponenten der Feuerwehrleitstelle mitgeteilt wurde. Als nur fünf Minuten später der erste Rettungswagen vor Ort war, drang bereits dichter Rauch aus dem Treppenraum des Mehrfamilienhauses und mehrere Menschen machten sich an den Fenstern bemerkbar.

Die kurze Augenblicke später eintreffenden Feuerwehreinheiten der Wache Münsterstraße begannen sofort mit einer Menschenrettung. Da der Treppenraum komplett mit dem Brandrauch gefüllt war und dieser ebenfalls in einige Wohnungen eingedrungen war, musste schnell gehandelt werden. Über eine Drehleiter konnten so innerhalb von wenigen Minuten vier Menschen sowie zwei Hunde aus insgesamt drei verschiedenen Wohnungen in Sicherheit gebracht werden. Gleichzeitig begab sich ein Atemschutztrupp in den Keller und konnte die Flammen mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle bringen. Mittels eines Hochleistungslüfters befreiten die Einsatzkräfte den Treppenraum vom Brandrauch, sodass weitere fünf Bewohner des Haus gefahrlos verlassen konnten.

Bei allen neun herausgeführten und geretteten Menschen konnte der Notarzt keine Verletzung feststellen, sodass diese nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkonnten. Im Anschluss an die Löscharbeiten kontrollierten weitere Einsatztrupps der Feuerwehr die insgesamt 17 Wohnungen in dem Haus auf Brandrauch. Dafür musste bei einem Appartement die Tür gewaltsam geöffnet werden. Hier hatte sich ebenfalls der giftige Qualm hin ausgebreitet. Im Anschluss an die Lüftungsmaßnahmen konnten alle Bewohner wieder zurück in das Gebäude.

Nach zwei Stunden kehrten die letzten der 38 Einsatzkräfte der Feuerwachen Münsterstraße, Flughafenstraße, Gräulinger Straße, Behrenstraße und Posener Straße zu ihren Standorten zurück. Die genaue Schadenhöhe kann derzeit nicht beziffert werden. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwehr Düsseldorf


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