13.08.2020 16:40

Hessisch Lichtenau Werra-Meißner-Kreis

Hessen

Motorflieger abgestürzt; Pilot kommt ums Leben

Tragisches Unglück heute Nachmittag gegen 17:00 Uhr, im Bundeswehrgelände ist ein Motorflugzeug abgestürzt. Die Maschine war nur mit dem Piloten besetzt, er wurde bei dem Absturz aus der Maschine geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Feuerwehren Hessisch Lichtenau und Hopfelde waren gleichzeitig an der Absturzstelle und stellten unmittelbar den Brandschutz her, die Maschine hat nach dem Absturz nicht gebrannt, wegen starker Rauchentwicklung hatten Ersthelfer aber schon einen Feuerlöscher benutzt. Ein Team mit Rettungswagen und der Notarzt kümmerten sich um den Piloten, konnten aber nur noch den Tod feststellen.

Am Einsatzort im Bereitschaftsraum waren auch die Feuerwehren Fürstenhagen und Velmeden, im Feuerwehrhaus Walburg war die Feuerwehr Walburg in Bereitschaft. Sie mussten nicht eingesetzt werden.

2 weitere Rettungsteams kümmerten sich in der Zwischenzeit um Mitglieder des Luftsportvereins, nachfolgend wurde die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert, die Psychosoziale Notfallversorgung sowie eine Notfallseelsorgerin. Nach Eintreffen der Kripo und des Luftfahrtbundesamtes rückte die Feuerwehr vom Einsatzort ab.

Über 60 Feuerwehrkräfte, rund 20 vom DRK und weiter Kräfte von Polizei, Kripo und Luftfahrtbundesamt waren an der Unglückstelle. Umfangreiche Untersuchungen, sowie die Bergung des Flugzeuges und Piloten stehen noch aus.

Feuerwehr Hessisch Lichtenau


Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem Flugzeugabsturz bei Hessisch Lichtenau, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung sind unmittelbar nach Bekanntwerden des Flugzeugabsturzes zwecks Rettungsmaßnahmen an die Unglücksstelle ausgerückt.

Nach ersten Erkenntnissen hat etwa gegen 16.40 Uhr ein Motorflugzeug einen Segelflieger vom Flugplatz Hopfelder Straße in Hessisch Lichtenau mittels eines Schleppseils in die Luft gezogen.

Während sich das Segelflugzeug nach dem Start von dem schleppenden Flugzeug lösen und später auch unbeschadet landen konnte, ist das schleppende Motorflugzeug aus bislang unerfindlichen Gründen nach dem Ausklinken des Seglers nach links abgekippt, in den Sinkflug gegangen und stürzte letztlich über einem an der Hopfelder Straße angrenzenden Waldstück ab.

Das abgestürzte Motorflugzeug war zum Unglückszeitpunkt lediglich mit dem Piloten besetzt, der noch an der Absturzstelle seinen Verletzungen erlegen ist.

Mittlerweile hat die Kriminalpolizei von Eschwege weitere Ermittlungen vor Ort übernommen. Zur Klärung der Absturzursache werden noch am heutigen Abend Gutachter von der für Flugunfälle zuständigen Behörde hinzugezogen.

Update:

Wie jetzt feststeht, handelt es sich bei dem am gestrigen Donnerstagnachmittag bei einem Flugzeugabsturz in Hessisch Lichtenau ums Leben gekommenen Piloten um einen 43-Jährigen aus Melsungen.

Der 43-Jährige hatte am Donnerstagnachmittag gegen 16.40 Uhr mit einem Motorflugzeug einen Segelflieger mittels Schleppseil in die Luft gezogen, war dann aber aus unerfindlichen Gründen kurz nach dem Start nach links abgeknickt, kam in den Sinkflug und stürzte schließlich am Ende des Rollfeldes in einem Waldstück ab. Der 43-jährige Pilot kam bei dem Absturz ums Leben, der hochgezogene Segelflieger konnte unbeschadet landen.

Polizeipräsidium Nordhessen

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