21.08.2020 04:30

Meckesheim Rhein-Neckar-Kreis

Baden-Württemberg

Zwei Tote bei Wohncontainerbrand

Die Gesamtwehr Meckesheim und Mönchzell wurde heute Nacht gegen 4:30 Uhr mit einem Feueralarm aus den Betten geworfen.

In der Industriestraße brannten bei unserer Ankunft mehrere Wohncontainer schon in voller Ausdehnung. Mit drei C-Rohren unter Atemschutz wurde die Brandbekämpfung im Außen - und Innenangriff sowie mit einer Riegelstellung eingeleitet.

Auf Grund der Nähe zu Oberleitungen der DB sowie wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bahnstrecke gesperrt.

Gegen 4:42 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten, die sich bis zum Vormittag hinzogen, wurden dann zwei Leichen im Gebäude gefunden.

Nach dem Eintreffen der Kriminalpolizei wurde diese durch unsere Kräfte unterstützt.

Im Haus der Feuerwehr eingerückt, waren wir noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt, als uns die Leitstelle nochmals zur Einsatzstelle alarmierte.

Erneut mussten Nachlöscharbeiten mit einem Trupp unter Atemschutz durchgeführt werden.

Im Einsatz waren: 28 Einsatzkräfte der Feuerwehr

  • FW Abteilung Meckesheim: ELW, HLF20, LF16/12, GW-T
  • FW Abteilung Mönchzell: LF20/16, MTW
  • Kreisbrandmeister Udo Dentz
  • Polizei mit mehreren Streifen sowie Kripo Heidelberg
  • Rettungsdienst mit zwei RTW, Notarzt, Organisatorischer Leiter
  • Notfallmanager DB, Mitarbeiter des Stromversorgers Syna
  • Verwaltung: Bürgermeister Maik Brandt, Ordnungsamt

Feuerwehr Meckesheim


Beim Brand eines Wohncontainers in der Industriestraße kamen am frühen Freitagmorgen, gegen 4.30 Uhr, zwei Personen ums Leben.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Meckesheim und Mönchzell waren mit insgesamt 35 Mann im Einsatz und konnten den Brand schnell löschen.

Bei den beiden Personen dürfte es sich um den 59-jährigen Bewohner des Containers und um einen 54-jährigen Mann handeln, der in den vergangenen Wochen ständiger Begleiter des 59-Jährigen war.

Die beiden Leichen wurden beschlagnahmt und zum Institut für Rechtsmedizin der universität Heidelberg gebracht, wo deren Ob-duktionen die Identitäten zweifelsfrei klären sollen.

Die Brandursache ist noch unklar. Brandmittelspürhunde der Polizeihundestaffel Walldorf waren zur Unterstützung der Zentralen Kriminaltechnik und der Brandexperten des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg im Einsatz.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs soll ein Auto am Container vorbeigefahren sein. Der oder die Insassen kommen möglicherweise als wichtige Zeugen in Betracht. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 oder dem Polizeirevier Neckargemünd, Tel.: 06223/9254-0 in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

Polizeipräsidium Mannheim

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