31.08.2020 13:24

Winnweiler Lanmeil Donnersbergkreis

Rheinland-Pfalz

Brand eines Holzschuppens

Beim Abflammen von Unkraut geriet auf dem Wäschbacherhof ein Geräteschuppen in Brand. Die Feuerwehren Imsbach, Münchweiler, Winnweiler und Enkenbach-Alsenborn rückten aus. Ferner wurden Kräfte des Rettungsdienstes (Rettungswagen Winnweiler), des Brand- und Katastrophenschutzes (Brandschutz-RTW, LNA/ORGL, ELW 1 des Kreises, GW-A der Feuerwehr Rockenhausen) sowie die Polizei alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Schuppen in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf das Dach einer direkt daneben befindlichen Garage übergegriffen und drohte sich auf das angrenzende Wohnhaus auszubreiten. Es wurde sofort mit einer umfassenden Brandbekämpfung von mehreren Seiten begonnen, gleichzeitig kontrollierte ein Trupp unter Atemschutz das Gebäude. Währenddessen wurde mithilfe der Drehleiter eine Riegelstellung zum Wohnhaus aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Zeitgleich baute die Feuerwehr Imsbach die Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf, während die Feuerwehr Münchweiler die Brandbekämpfung von der Rückseite aus übernahm. Durch den umfassenden Einsatz von Atemschutztrupps (insgesamt 12 Feuerwehrangehörige) war das Feuer schnell unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. In diesem Zuge mussten mehrere Dachziegeln entfernt werden, um die darunter liegenden Glutnester abzulöschen. Die nachgeforderte Drehleiter der Feuerwehr Enkenbach Alsenborn kontrollierte außerdem das gesamte Dach mithilfe einer Wärmebildkamera, um eventuell unbemerkte Brandherde auszuschließen. Zwei Personen mussten aufgrund einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt werden, eine dritte Person erlitt im Laufe des Einsatzes einen Schwächeanfall und musste ebenfalls medizinisch versorgt werden. Es wurde daher ein weiterer Rettungswagen nachgefordert.

Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde der abgebrannte Schuppen mit Schaum abgedeckt, außerdem wurde das stark beschädigte Garagendach mit Spanplatten und einer Plane gegen Regen gesichert. Da der Brandrauch auch in das Wohnhaus gezogen war, wurde ein Lüfter eingesetzt. Für die Dauer des Einsatzes stellte die Feuerwehr Sippersfeld den Grundschutz in Winnweiler sicher, während die Feuerwehr Wartenberg-Rohrbach für das Zubringen von Getränken an die Einsatzstelle zuständig war.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein weitaus höherer Schaden verhindert werden. Neben des Vermeidens eines Übergeifens der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus, wurde zusätzlich ein PKW bereits in der Erstphase von der Feuerwehr aus der Garage gefahren und somit gerettet. Nach dem Abschluss der Nachlöscharbeiten konnte mit dem Rückbau begonnen werden. Die Kräfte der Feuerwehr konnten daraufhin einrücken.

Feuerwehr Winnweiler


Am Montagmittag geriet am Wäschbacherhof ein an einer Garagenwand angebauter Holzschuppen in Brand. Das Feuer griff auf das Garagendach über. Eine weitere Ausbreitung konnte jedoch durch die Feuerwehr verhindert werden. Durch die starke Rauchentwicklung erlitt ein Bewohner eine leichte Rauchgasvergiftung. Er sowie eine weitere Bewohnerin kamen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen dürfte die Brandursache in einem Abflammen von Unkraut gelegen haben. Die Landesstraße 392 wurde aufgrund der Rauchentwicklung zeitweise gesperrt. An dem Einsatz waren die Feuerwehren mehrerer Ortschaften sowie der Rettungsdienst beteiligt.

Polizeidirektion Kaiserslautern

Weitere Berichte zu diesem Einsatz:

Schuppenbrand: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung - Pfalz-Ticker

Schuppenbrand: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung - Pfalz-Ticker - DIE RHEINPFALZ

DIE RHEINPFALZ


Weitere Berichte Links) zu diesem Einsatz hinzufügenbanner

zurück zur Einsatzliste der Einsatzberichte auf www.FEUERWEHR.de


© 1996-2019 www.FEUERWEHR.de, Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Mayer