03.09.2020 21:46

Rösrath Rheinisch-Bergischer Kreis

Nordrhein-Westfalen

Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr

Am 03.09.2020 um 21:46 wurde Stadtalarm für die Feuerwehr Rösrath ausgelöst. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Menschen in der Brandwohnung oder im Gebäude aufhalten, wurde mit dem Sonderstichwort »MiG« Menschenleben in Gefahr alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus der Wohnung im ersten Obergeschoss. Sofort wurden Löschangriffe, sowohl über die Drehleiter von außen, als auch durch einen Trupp unter Atemschutz im Innenangriff, eingeleitet. Zwei weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, erkundeten das Mehrfamilienhaus. Die sieben Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Zwei Personen wurden zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser verbracht. Außerdem konnte ein Hund gerettet und zwei Katzen aus dem Gefahrenbereich in einen nicht mit Brandrauch beaufschlagten Teil des ersten Obergeschosses gebracht.

Nach rund 40 Minuten konnte »Feuer aus« gemeldet werden. In der Brandwohnung wurden letzte Glutnester mittels der Wärmebildkamera aufgespürt und kleiner Nachlöscharbeiten ausgeführt. Dazu wurde ein Teil des Brandgutes auseinandergezogen und ins Freie verbracht.

Durch die entstandene hohe Temperatur und den Brandrauch ist das Gebäude zunächst unbewohnbar. Persönliche Gegenstände wurden durch die Einsatzkräfte aus den betroffenen Wohnungen geholt. Die Bewohner konnten zunächst anderweitig untergebracht werden.

Gegen 0.30 konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Diese wird nun Ermittlungen zur Brandursache einleiten.

Insgesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte und 16 Fahrzeuge der Feuerwehr Rösrath im Einsatz.

Feuerwehr Rösrath


Letzte Nacht (03.09.), gegen 21:40 Uhr, sind Feuerwehr und Polizei zu einem Wohnungsbrand in die Straße An der Alten Beienburg gerufen worden.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte waren bereits alle Hausbewohner in Sicherheit. Der Wohnungsmieter der betroffenen Wohnung und sein direkter Nachbar hatten sich glücklicherweise lediglich leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden.

Der Brand seiner Wohnung in der 1. Etage des Mehrfamilienhauses konnte von der Feuerwehr gelöscht werden, dennoch ist die Wohnung durch das Feuer unbewohnbar geworden. Der entstandene Gebäudeschaden wurde auf circa 30.000 Euro geschätzt.

Der Mieter der betroffenen Wohnung, ein 56-jähriger Rösrather, machte den Einsatzkräften gegenüber einen psychisch auffälligen und verwirrten Eindruck. Er wurde nach ärztlicher Begutachtung noch in der gleichen Nacht per Zwangseinweisung in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht.

Die Kriminalpolizei wurde zum Brandort gerufen und führte erste Ermittlungen durch und beschlagnahmte den Brandort. Die Hausbewohner kamen für diese Nacht vorübergehen woanders unter.

Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung gegen den Mieter der Wohnung. Der Brandort wurde heute (04.09.)durch einen Brandermittler begutachtet. Nach entsprechender Lüftung können alle anderen Hausbewohner am kommenden Montag wieder in ihre Wohnungen.

Ob der Mann das Feuer in seiner Wohnung vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführt hat, versucht die Polizei nun im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu klären.

Polizei

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