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08.09.2020 07:00

Hamm Hamm-Rhynern

Nordrhein-Westfalen

Personenzug streift Auto

Glück im Unglück hatte eine 27-Jährige Autofahrerin aus Werl am Dienstag, 8. September, auf einem Bahnübergang zwischen den Straßen Im Hagen und Holthöfener Weg in Süddinker.

Die Frau fuhr gegen 7 Uhr mit ihrem Suzuki in nördliche Richtung hinter einem Bagger, dessen Fahrer zuvor die Anrufschranke des ländlich gelegenen Bahnübergangs betätigte. Ein Fahrdienstleiter aus Soest öffnete aus der Ferne die Bedarfsschranke, sodass der Baggerfahrer die Schienen queren konnte. Als die 27-Jährige ebenfalls die geöffneten Schranken passieren wollte, schlossen sich diese jedoch unmittelbar, nachdem der Bagger die gegenüberliegende Seite erreichte.

Die Werlerin und ihre 52-jährige Beifahrerin standen nun mit ihrem Auto zwischen den geschlossenen Schranken auf den Gleisen. Um das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich zu bringen, manövrierte sie es in einen angrenzenden Grünstreifen.

Kurze Zeit darauf näherte sich ein mit etwa 150 Personen besetzter Zug der Eurobahn aus Richtung Soest. Der 54-jährige Lokführer leitete eine Notbremsung ein, konnte aber nicht verhindern, dass es zu einer Kollision mit dem Heck des Suzukis kam. Auf einer Länge von zirka 70 Metern entstand ein Streifschaden am Zug.

Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und Beamte der Feuerwehr sowie der Bundespolizei waren neben den Einsatzkräften der Polizei Hamm vor Ort.

Die Sperrung der Bahnstrecke konnte gegen 8.45 Uhr aufgehoben werden. An dem Zug entstand ein geschätzter Sachschaden von 10 000 Euro. Auf zirka 3000 Euro wird der Sachschaden an dem Suzuki geschätzt. Sowohl die 27-Jährige Frau mit ihrer Beifahrerin, als auch der Lokführer und die Passagiere im Zug kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.

Polizeipräsidium Hamm


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